Lesung und Konzert: Marina Barth: Lumpenball

Wann: Donnerstag, 8. November 2018, 19:00 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Die Geschichte der Puppenspielerin Fanny Meyer, die von den Nazis nach Auschwitz verschleppt und ermordet wurde, räumt mit der Einschätzung der Kölner, sie seien immer gegen die Nazis gewesen auf… und bringt ihre Zuhörer dennoch zum Lachen, denn Fanny Meyer war eine lebenslustige junge Frau mit ausgeprägtem rheinischen Humor.

Dazu einige Lieder von Willi Ostermann, am Akkordeon Harald Rutar und an der Violine Radek Stawarz, sowie Bilder aus dem alten Köln.

Eintritt: 10,00 €, erm. 5,00 €

Eine Veranstaltung im Rahmen der Spendenverdopplungsaktion zugunsten des NS-DOK

 

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Veranstaltungen zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms

Anlässlich der Erinnerung an den Novemberpogrom vor 80 Jahren haben wir eine Auswahl an Veranstaltungen zusammengestellt. Zuerst finden Sie die Veranstaltungen in Köln – nach Datum sortiert, es folgen Veranstaltungen in anderen Städten im Regierungsbezirk Köln in alphabetischer Reihenfolge. Alle Angaben stammen von den verschiedenen Veranstalter/innen und sind ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich im Zweifelsfalle im Internet für zusätzliche Informationen.

Die Zusammenstellung finden Sie hier (PDF)

 

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Newsletter November 2018

Seit heute steht die November-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter November 2018 zum Download (pdf) bereit.

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Rechter „Trauermarsch“ in Leverkusen

Etwa 30 Anhänger_innen des extrem rechten Spektrums versammelten sich am Tag der Deutschen Einheit zu einer „Kundgebung mit Trauermarsch“ in Leverkusen. Veranstalter war Thomas Matzke aus Hennef, der dem „Abakus e.V.“ vorsteht. Dahinter verbirgt sich ein Medienprojekt, das nach eigener Aussage ein „bürgernaher Blog zu Politik, Zeitgeschehen, Gesellschaft und Wirtschaft“, der „Klartext ohne Ideologie, Genderwahn und Political Correctness“ verspricht und als ein weiteres Kleinstprojekt im Spektrum rechter Verschwörungsanhänger_innen zu bezeichnen ist. Neben „Abakus e.V.“ wurde die Kundgebung u.a. von pro NRW, dem „Frauenbündnis Kandel“, den „Patrioten NRW“ sowie der Kleinstgruppe „Beweg was! Für Deutschland“ beworben. Auch der Kölner Kreisverband der NPD rief in den sozialen Netzwerken zur Teilnahme auf. Weiterlesen

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Brennender Hass

ZEIT ONLINE und der “Tagesspiegel” dokumentieren in einem Langzeitprojekt 169 Todesopfer rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland seit 1990 . Bei 61 weiteren Toten  konnten die Hintergründe nicht sicher geklärt werden, es gibt aber starke Indizien für ein politisches Motiv – zwei von ihnen sind das Mädchen Jasminka und ihre Großtante Raina, Angehörige der Minderheit der Roma. Sie starben 1994 nach einem Brandanschlag auf ihre Notunterkunft in Köln.

Eine Reportage von Heike Kleffner auf ZEIT ONLINE

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Konzert: Esther Bejarano & Microphone Mafia: Ama la Vita

Wann: Samstag, 27. Oktober 2018, 19 Uhr
Wo: Mülheimer Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77,  Köln

International, multilingual, multicultural – so beschreibt sich die Microphone Mafia selbst in einem ihrer Songs und zeigt damit Vielfalt auf verschiedenen Ebenen. Die in Köln geborenen Musiker treten gemeinsam mit Esther Bejarano auf. Die Holocaustüberlebende spielte nach ihrer Deportation im Mädchenorchester von Auschwitz. Trotz ihrer unterschiedlichen Prägung und Musik, stehen die Kölner und Esther Bejarano gemeinsam auf gegen Fremdenhass und Rassismus und engagieren sich mit ihrem Konzert für ein breiteres Demokratieverständnis.

Einlass: 18:30 Uhr

Eintritt: 15 Euro, erm. 10 Euro (Vorverkauf: Museumskasse EL-DE-Haus und über kölnticket.de)

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Lesung: „Die haben gedacht, wir waren das“

Wann: Dienstag, 9. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Welche Spuren hinterlassen Rassismus und rechte Gewalt in der migrantischen Community? Wie hat es sich auf die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße ausgewirkt, dass sie selbst dieser Tat verdächtigt wurden?

In den Publikationen zum NSU-Komplex haben die Sichtweisen der Betroffenen bisher wenig Raum bekommen. Opfer und ihre Angehörigen, Akteure aus Wissenschaft, Politik und antirassistischer Arbeit, Bekannte und Unbekannte, allesamt mit Migrationshintergrund, nehmen in diesem Buch Stellung.

Gemeinsam mit Kemal Bozay lesen der Autor Orhan Mangitay und die Autorin Funda Özfirat.

Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro (Vorverkauf: Museumskasse EL-DE-Haus)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Spendenaktion für das „Haus für Erinnern und Demokratie“

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Erneute Kundgebung von „Begleitschutz Köln“

Am 29. September fand am Breslauer Platz direkt am Kölner Hauptbahnhof erneut eine rechte Kundgebung statt. Anmelder war der Vorsitzende des „Begleitschutz Köln e.V.“, Dennis Mocha, der ca. 80 Personen des rechten Spektrums zur Kundgebung mobilisierte. Das entspricht ungefähr der Teilnehmenden-Zahl seiner letzten Kundgebung am 28. August an gleicher Stelle (vgl. ibs-Newsletter September 2018).
Im Vorfeld der Kundgebung versuchte sich Mocha an einer Mobilisierung über das extrem rechte Spektrum hinaus – unter anderem mit der Selbstbezeichnung als „Internationale Kölsche Mitte“ – , was ihm jedoch weitgehend nicht gelang. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Demo gegen jegliche Form von Gewalt und Extremismus“, wenngleich sich die Teilnehmenden explizit aus Milieus rekrutierten, die Gewalt als konstituierendes Element begreifen: Türsteher, Rocker, Hooligans und Neonazis. Erneut ließ man kölsches Liedgut über die Boxen ertönen (Den „Stammbaum“ der Bläck Fööss oder „Mer sin eins“ von Kasalla). Weiterlesen

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Newsletter Oktober 2018

Seit heute steht die Oktober-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Oktober 2018 zum Download (pdf) bereit.

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Vereint für Miteinander: Bundesweit tätige Organisationen stellen sich gemeinsam gegen die AfD-Kampagne

Magdeburg/Berlin, den 2. Oktober. 35 Organisationen zeigen ihre Solidarität und die Forderung, den Verein Miteinander e.V. weiter zu fördern.

Das Engagement für Demokratie und gegen Rassismus und Rechtsextremismus unterstützen die Organisationen offensiv mit einem öffentlichen Appell und großflächigen Werbetafeln ab dem 2. Oktober in Magdeburg. Unter den Erstunterzeichnern des Appells sind auch der DGB Bundesvorstand, Pro Asyl und der Deutsche Bundesjugendring.

Der Magdeburger Verein Miteinander leistet unverzichtbare Präventionsarbeitet gegen Rechtsextremismus. In mehreren Berichten thematisiert der Verein auch die Verflechtungen der AfD mit der rechtsextremen Szene. Deshalb will die AfD in Sachsen-Anhalt dem Verein die Förderung durch Landesmittel entziehen. Im Dezember 2017 hat die Landtagsfraktion bereits eine Große Anfrage mit 236 Detailfragen zu Miteinander gestellt. Im Juni 2018 beantragte die Partei, dem Verein die Mittel zu streichen. Dieser Antrag scheiterte, da sich die anderen Parteien im Landtag dem nicht angeschlossen haben. „Es ist gut dass die AfD mit diesem Vorhaben allein geblieben ist“ meint Roland Roth, emeritierter Professor für Politikwissenschaft der Hochschule Magdeburg-Stendal und Rechtsextremismusexperte. „Das Bekenntnis zur staatlichen Förderung von Miteinander ist auch ein Bekenntnis zur Wichtigkeit dieser Arbeit.“
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