Veranstaltungstipps für den Kirchentag 2019 in Dortmund

Wann: Mittwoch, 19. Juni – Sonntag, 23. Juni 2019
Wo: Dortmund

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW hat in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus sowie dem Dortmunder Arbeitskreis Christen gegen Rechts auf dem bevorstehenden Kirchentag in Dortmund (Mittwoch, 19. Juni – Sonntag, 23. Juni) ein eigenes Veranstaltungsprogramm zum Thema „Extreme Rechte“ mit dem Schwerpunkt „Rechtsterrorismus“ erarbeitet. Dieses umfasst verschiedene Formate der inhaltlichen Auseinandersetzung und Reflektion wie etwa Theatherinszenierungen, Diskussionen, Vorträge und Workshops.

Weitere Angaben und das gesamte Programm finden Sie hier im Flyer.

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Solidarität sichtbar machen! – Dayanışmayı Görselleştirelim

Wann: Sonntag, 9. Juni 2019, ab 13:00 Uhr
Wo: Keupstraße, Köln-Mülheim

Anlässlich des 15. Jahrestages des rassistischen Nagelbombenanschlags auf die Keupstraße lädt die IG Keupstraße in Kooperation mit weiteren Organisationen herzlich dazu ein, sich des Themas anzunehmen, zu erinnern, dazu auszutauschen, beisammen zu sein und auch zu fordern.

Ab 13:00 Uhr Diskussion im Depot/Schauspielhaus
U.a. mit den Nebenklagevertreter*innen im NSU-Prozess Mehmet Daimagüler, Seda Başay-Yıldız und Eberhard Reinecke.

Ab 15:00 Uhr Bühnenprogramm
U.a. mit Meral Şahin, Muhammed Ayazgün, Ulf Aminde, Microphone Mafia, Markus Reinhardt, Rudi Rumstajn, Chaoz One

Den Flyer mit dem Gesamtprogramm finden Sie hier:

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Newsletter Juni 2019

Seit heute steht die Juni-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Juni 2019 zum Download (pdf) bereit.

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Starke Beratung braucht starke Verbände

Finanzierung der Dachverbände der Betroffenen-, Aussteiger- und Mobilen Beratung für 2020 nicht gesichert

Der Bundesverband Mobile Beratung wurde Ende 2014 gegründet und konnte in den knapp fünf Jahren seines bisherigen Bestehens viel bewegen. Aktuell sind knapp 150 Berater*innen des noch jungen Berufsfelds der Mobile Beratung Teil der BAG Mobile Beratung, die sich im Bundesverband organisiert. Sie stehen für 48 Teams/Kontaktstellen und 34 Träger in allen 16 Bundesländern.

Die Arbeit des BMB und der beiden anderen Dachverbände VBRG und BAG AzE steht allerdings vor dem Aus. Bisher gibt es keine Perspektive für eine Antragstellung in der zweiten Förderperiode des Programms „Demokratie leben!“. Dieser Fehler in der Programmkonstruktion muss korrigiert werden, um weiterhin mit starken Verbänden eine starke Beratungsarbeit vor Ort abzusichern – durch Austausch, Weiterentwicklung und Vernetzung. Weiterlesen

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„Haltung zeigen gegen Antisemitismus“ – Jahresmitgliederversammlung des Vereins EL-DE-Haus

Der Verein EL-DE-Haus e.V. hat am 20. Mai 2019 seine ordentliche Jahresmitgliederversammlung mit Vorstandswahlen durchgeführt. Auf der Versammlung beschäftigten sich die Mitlieder neben den Vorstandswahlen mit dem Thema Antisemitismus. Bettina Levy und David Klaphek von der Synagogengemeinde Köln berichteten von ihren Erfahrungen. Dr. Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums, Hans-Peter Killguss, Leiter der ibs und Patrick Fels, Mitarbeiter der ibs stellten anschließend das neue Bildungsangebot: [m²] Miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus vor.

Die Pressemitteilung des Vereins zur Jahresmitgliederversammlung finden Sie hier

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Gedenkveranstaltung: 26 Jahre Brandanschlag in Solingen. „Lasst uns nach vorne in die Zukunft blicken“

Wann: Dienstag, 28. Mai 2019, 19.00 bis 22.30 Uhr
Wo: Wirtschaftsclub Düsseldorf, Blumenstraße 14, 40212 Düsseldorf

Der Landesintegrationsrat NRW und IDA NRW laden ein:
„Lasst uns nach vorne, in die Zukunft blicken“, sagte Mevlüde Genç am 29. Mai 2018 anlässlich des 25. Jahrestages des Brandanschlages auf ihr Wohnhaus im Jahr 1993 in Solingen. Mevlüde Genç, Mutter, Großmutter und Tante der fünf Opfer des rassistisch motivierten Anschlages empfiehlt abermals mit diesem versöhnlichen Appell, eine Zukunft frei von Rassismus und Diskriminierung zu gestalten.
Mit der Veranstaltung anlässlich des 26. Jahrestages des Brandanschlages in Solingen möchten wir mit unseren Referentinnen und Referenten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft der Frage nachgehen, was die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für die rassistischen Ausschreitungen der 1990er Jahren waren. Weshalb ist die Entstehung des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) in den Ereignissen dieser Zeit zu verorten? Gibt es Parallelen aus der damaligen Zeit zu heute? Inwiefern sind die Anschläge, Angriffe und Ausprägungen des Rassismus heute neue Phänomene oder Kontinuität? Und was sind die Voraussetzungen für eine vielfältige Gesellschaft ohne jeglichen Rassismus?
Fest steht heute, dass die Zivilgesellschaft nach den erschütternden Ereignissen der 1990er Jahre mit zahlreichen Aktivitäten und Initiativen gegen Rassismus und Rechtsextremismus reagiert hat. Die große Mehrheit der Einwohner/innen in Deutschland schätzt eine offene und vielfältige Gesellschaft frei von Rassismus, Ressentiments und jeglicher Diskriminierung von Minderheiten.
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Mahn- und Gedenkveranstaltung: Vor 79 Jahren: Mai 1940 – 1000 Roma und Sinti

Wann: Donnerstag, 16. Mai 2019, 18:00 Uhr
Wo: Venloer Straße, Ecke Matthias-Brüggen-Straße, Köln-Bickendorf

Der Bezirksbürgermeister von Köln-Ehrenfeld und der Verein Maro Drom – Kölner Sinte und Freunde e.V. laden ein:
In unmittelbarer Nähe dieser Unterführung, neben dem ehemaligen Sportplatz des Vereins Schwarz-Weiß Köln, wurde 1935 von der Stadt das bewachte „Zigeunerlager“ eingerichtet, in das die in Köln lebenden Sinti und Roma eingewiesen wurden. Hier wurden sie von der übrigen Bevölkerung abgesondert, nach rassistischen Kriterien erfasst und zu Zwangsarbeit gepresst. Von hier aus wurden sie im Mai 1940 über den Bahnhof Deutz-Tief in Ghettos und Vernichtungslager im besetzten Polen verschleppt. Nur wenige kamen zurück.

Zeitzeugen / Betroffene / Nachkommen
Josef Wirges, Bezirksbürgermeister Ehrenfeld
MARO DROM Kölner Sinte und Freunde e. V.
Markus Reinhardt Ensemble
Rolly & Benjamin Brings & Freunde & Gäste

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Newsletter Mai 2019

Seit heute steht die Mai-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Mai 2019 zum Download (pdf) bereit.

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Antisemitismus nicht hinnehmen!

Anlässlich des von der Partei „Die Rechte“ offen antisemitisch geführten Wahlkampfes dokumentieren wir eine Pressemitteilung des Vereins EL-DE-Haus, der Bildungsstätte Anne Frank, des Bundesverbandes Information & Beratung für NS-Verfolgte (Köln), des Kölner Flüchtlingsrates und SABRA Düsseldorf:

Die neonazistische Kleinpartei „Die Rechte“ betreibt Europawahlkampf mit einem antisemitischen Tabubruch: Der Wahlkampfslogan „Israel ist unser Unglück“ variiert die Parole des NSDAP-Wochenblattes „Der Stürmer“ („Die Juden sind unser Unglück“) und knüpft damit direkt an die nationalsozialistische Aufhetzung zum Judenhass und zur Vernichtung an. Die Spitzenkandidatin der Neonazis für die Europawahl ist die 90-jährige Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck, die derzeit eine Haftstrafe verbüßt.
Ebenso betreibt „Die Rechte“ Wahlkampf mit Slogans, die doppeldeutig sind und dennoch rassistische Interpretationen forcieren.
Der Kölner Flüchtlingsrat e.V. hat bei der Staatsanwaltschaft Köln gegen die Verantwortlichen Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Weitere ähnlich oder gleichlautende Strafanzeigen werden folgen. Weiterlesen

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Fortbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte im Bereich Rechtsextremismus-Prävention und Demokratieförderung

TANDEM NRW ist ein Modellprojekt des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Bereich der Rechtsextremismus-Prävention und Demokratieförderung und arbeitet seit Jahren in der politischen Jugendbildung.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Projekts darauf, Erkenntnisse, Materialien und Methoden an interessierte Fachkräfte weiterzugeben.

Die Erfahrungen TANDEMs im pädagogischen Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen ermöglichen es, Fachkräfte aus dem Umfeld Schule in besonderer Weise zu adressieren. Dazu zählen bspw.: Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsycholog*innen, Referendar*innen etc.

Ein Fortbildungsangebot kann je nach Bedarf der Fachkräfte sowie nach konkreten Absprachen individuell aus den folgenden drei Bereichen zusammengestellt werden: Weiterlesen

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