WAS BIETEN WIR AN?
Wir bieten schnelle und unkomplizierte Hilfe an.
Wir unterstützen alle, die sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus engagieren wollen oder davon betroffen sind.
Wir werden tätig bei z.B. folgenden Anlässen:
• Rassistische, antisemitische oder anderweitig diskriminierende Äußerungen
• Kampagnen gegen geflüchtete Menschen, deren Unterkünfte und Unterstützer*innen
• Rechte und rassistische Schmierereien und Aufkleber
• Hetze in den Sozialen Medien • Treffen und Versammlungen der extremen Rechten • Anmietung von Räumen zur Durchführung extrem rechter Veranstaltungen
WO WERDEN WIR AKTIV?
Wir sind im gesamten Regierungsbezirk Köln tätig.
Gemeinsam mit engagierten und betroffenen Personen entwickeln wir Ideen und Konzepte und begleiten zivilgesellschaftliches Engagement. Zum Beispiel hier:
• Arbeitsplatz
• Schule, Hochschule und Universität
• Verein
• Nachbar*innenschaft
• Öffentlicher Raum
• Bildungs-, Jugend- und Freizeiteinrichtungen
• Internet
WER KANN SICH AN UNS WENDEN?
Wir bieten keine Patentrezepte an, sondern versuchen der Vielfältigkeit der Probleme entsprechend passende Lösungsansätze zu finden. Wir arbeiten ressourcenorientiert und aufsuchend. An uns können sich z.B. wenden:
• Einzelpersonen
• Initiativen, Bündnisse, Runde Tische
• Migrantische Selbstorganisationen
• Schulen, Schüler*innenvertretungen
• Wohlfahrtsverbände und Vereine
• Gewerkschaften und Parteien
• Religionsgemeinschaften
• Unternehmen
• Verwaltungen
Mit Rücksicht auf unterschiedliche Forschungsperspektiven wird Rechtsextremismus von Mobiler Beratung als Sammelbegriff für antimoderne Einstellungen, Handlungen und unterschiedliche politische Strömungen verwandt, deren verbindendes Element Ungleichwertigkeitsvorstellungen sind und die nach ethnischer Homogenität von Völkern streben. Ziel rechtsextremer Orientierungen ist die Ablehnung einer liberalen Demokratie mit ihrem diskursiv-kontroversen Wertepluralismus sowie die Abschaffung grundgesetzlich geschützter Minderheitenrechte. Dabei wird das Völkische betont und die Gemeinschaft vor das Individuum gestellt. Rechtsextreme Orientierungen stehen dem Gleichheitsgebot der Menschenrechtsdeklarationen entgegen. Inhaltliche und methodische Grundsätze
Ein weiterer Referenzrahmen für die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus bildet das integrierte Handlungskonzept gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Evaluation der Beratungsstrukturen in NRW (inklusive der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus) finden Sie hier: Drucksache 18/727







