Vortrag: Kontinuität und Reorganisation der extremen Rechten nach 1945. Die 1950er und 1960er Jahre.

Generalmajor Otto Ernst Remer spricht auf einer Wahlversammlung der Sozialistischen Reichspartei (SRP).

Generalmajor Otto Ernst Remer spricht auf einer Wahlversammlung der Sozialistischen Reichspartei (SRP).

Wann: Dienstag, 28. Juni, 19 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Bereits kurz nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft bemühte sich die extreme Rechte in Deutschland um eine Reorganisation ihrer Kräfte. Während die Bundesregierung die juristischen Voraussetzungen zur gesellschaftlichen Integration von NS-Tätern schuf, begünstigten das frühzeitige Ende der Entnazifizierung und der Wegfall der alliierten Lizensierungspflicht zugleich den raschen Aufbau neuer organisatorischer Strukturen des nationalistischen Lagers.

Der Vortrag des Historikers Philipp Grehn gibt einen Überblick über die Entwicklung der extremen Rechten bis zur Gründung der NPD Mitte der 1960er Jahre, stellt Fragen der Kontinuitäten und setzt sich kritisch mit der mangelnden Sensibilisierung und stillschweigenden Duldung der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit und Justiz auseinander.

Eintritt: 4,50 Euro, erm. 2 Euro

Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung Fritz Bauer. Der Staatsanwalt – NS-Verbrechen vor Gericht, 22.April bis 21. August 2016 im NS-Dok.

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Vortrag und Diskussion: Rassistische und extrem rechte Hetze gegen Geflüchtete

Wann: Mittwoch, 15. Juni 2016, 18 Uhr
Wo: Flüchtlingszentrum FliehKraft, Turmstr. 3-5, Köln

Nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht wurde das Thema sexualisierte Gewalt in der Öffentlichkeit intensiv im Zusammenhang mit Flucht und Migration diskutiert. Im Zuge der emotionalisierten Debatte gewann die Mobilisierung des rassistischen Ressentiments nochmals an Bedeutung. In Köln gab es seit Anfang Januar sogenannte Spaziergänge selbsternannter „Bürgerwehren“ sowie einige rechte Kundgebungen, Demonstrationen und andere Aktivitäten. Bundesweit kommt es fast täglich zu Übergriffen auf Geflüchtete und Anschlägen auf Unterkünfte – auch in Köln gibt es solche Vorfälle.
– Wer sind die Akteure der extrem rechten und rassistischen Hetze?
– Welche Aktivitäten entwickeln sie?
– Wie sieht die Situation vor Ort aus?
– Und was können wir dagegen tun?

Mit Hans-Peter Killguss und Carolin Hesidenz, Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus

Eintritt: frei

Veranstaltungsreihe Flucht, Asyl und Flüchtlingsarbeit, Kontakt: Thomas Zitzmann, zitzmann@koelner-fluechtlingsrat.de

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Rechte Hooligan-Band trat erneut in der Region auf

Eine „Record Release Party“ der rechten Hooligan-Band „Kategorie C“ (KC) aus Bremen hat am 4. Juni 2016 in Heinsberg stattgefunden. Das zuerst für den 28. Mai im „Ruhrpott“ angekündigte, dann aber verschobene Konzert wurde später für den 4. Juni vage für den „Raum Gladbach“ beziehungsweise „Raum ‎M’Gladbach‬“ beworben. Aus Angst davor, dass die Polizei solche Konzerte verbietet und auflöst, werden diese in Teilen konspirativ vorbereitet und Besucher erhalten kurz vor Beginn erst die genau Adresse.

Mehrfach hatten KC, die auch als „Hungrige Wölfe“ firmieren, seit dem Jahr 2007 Konzerte für den „Raum Aachen“ beworben. Immer fanden diese grenznah in Belgien oder den Niederlanden statt. Grund dafür waren polizeiliche Ankündigungen wie im Jahre 2012, KC-Konzerte in Deutschland verbieten zu wollen. Wegen der gewaltverherrlichenden Lieder und gemeinsamer Konzerte mit rechtsextremistischen Bands in der Neonazi- und Hooliganszene hatte die Polizei etwa im Schulterschluss mit allen Kommunen der Städteregion Aachen sowie der benachbarten Städte Heinsberg, Düren und Euskirchen schon 2012 angekündigt, ein solches Konzert zu verbieten. Damals wich die Band ins niederländische Kerkrade aus. Weiterlesen

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Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist verabschiedet

Bild1Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein integriertes Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus verabschiedet. Das Konzept beinhaltet insgesamt 166 präventive Maßnahmen, darunter Projekte, Kooperationen, Förderungen. Um die Kommunen in ihrem Engagement zu unterstützen, stellt das Land im Haushalt 2016 zusätzliche Mittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen wurden gemeinsam von allen Ministerien der Landesregierung unter breiter Beteiligung von Initiativen und Organisationen erarbeitet. Weiterlesen

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Vortrag und Diskussion: Rassistische Gewalt und Rechter Terror

Wann: Donnerstag, 2. Juni 2016, 19 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Die menschenverachtende Anschlags- und Mordserie des NSU offenbarte im November 2011 eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland. Doch waren terroristische Strukturen in der extremen Rechten schon immer präsent. Gleichzeitig werden rassistische Anschläge von Neonazis verübt, die nicht aus dem Untergrund heraus agieren. Die aktuellen Übergriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte zeigen zudem, dass rassistische Gewalt kein isoliertes Phänomen ist, sondern in einem von Ausgrenzung und Abwertung bestimmten gesellschaftlichen Klima stattfindet. Weiterlesen

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Newsletter Juni 2016

Seit heute steht die Juni-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Juni 2016 zum Download (pdf) bereit.

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Gegenkundgebung in Eitorf

Seit dem brutalen Angriff mit Todesfolge auf einen Jugendlichen in Bonn-Bad Godesberg Mitte Mai mobilisieren Rechtsextreme aus dem Umfeld der Identitären Aktion zu Kundgebungen in der Region. Am 31.05. soll eine weitere in Eitorf (Rhein-Seig-Kreis) stattfinden. Das „Aktionsbündnis Eitorf bleibt bunt“ hat eine Gegenkundgebung angemeldet.

31.05.2016
13-16 Uhr
Am Marktplatz Eitorf vor dem DM-Markt

Weitere Infos unter:
https://www.facebook.com/bunteseitorf/

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Ratschlag: Was können wir tun?

Wann: Montag, 30. Mai 2016, 18 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

13102601_837207613075987_6187241216753151840_nDas Bündnis „Köln stellt sich quer“ lädt ein:
Es ist Zeit für eine Bilanz! Die Polarisierung in der Gesellschaft nimmt zu. Vermeintlich einfache Lösungen und Pauschalisierungen haben Hochkonjunktur. ‚Köln stellt sich quer‘ wird zusammen mit demokratischen und zivilgesellschaftlichen Gruppen, Organisationen und Parteien die aktuelle Situation beraten. Was läuft falsch? Was können wir besser machen, damit rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen nicht an Einfluss gewinnen? Der „Ratschlag“ ist ein Teil der politischen Veranstaltungen und Debatten, die in der Woche vom 30. Mai bis 5. Juni 2016 BIRLIKTE inhaltlich vorbereiten und begleiten. Die Ergebnisse werden u.a. in Forumsveranstaltungen am BIRLIKTE-Wochenende einfließen. Weiterlesen

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Vortrag und Diskussion: HoGeSa, PEGIDA & Co. im Fußball – Die „Old School“ und die Ausweitung der Kampfzone

Wann: Donnerstag, 12. Mai 2016, 19 Uhr
Wo: Lotta, Karthäuserwall 11, Köln

IMG_5691Fußball war und ist kein unpolitischer Raum. Die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Auseinandersetzungen um Geflüchtete gehen auch an Fußballfans nicht spurlos vorbei. Während in vielen Kurven noch Aktionen wie „Refugees welcome“ dominieren, hat sich mit den „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) ein Modell für rechte Hools, Pseudohools und Neonazis entwickelt, das bei verschiedensten Aktivitäten der extremen rechten präsent ist. Kehrt die „Old School“ zurück? Oder ist HoGeSa nur eine „temporäre Kampfgemeinschaft“? Wie führt die extreme Rechte ihren Kampf um die Kurve? Kippt hier die Stimmung? Weiterlesen

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Newsletter Mai 2016

Seit heute steht die Mai-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Mai 2016 zum Download (pdf) bereit.

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