Newsletter Dezember 2016

Seit heute steht die Dezember-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Dezember 2016 zum Download (pdf) bereit.

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Gesprächsnachmittag: Umkämpfte Räume. Widerstand & Rassismus in Ost- und Westdeutschland

Wann: Sonntag, 4. Dezember 2016, 17 Uhr
Wo: Allerweltshaus, Körnerstr. 77, Köln

Das Kölner Tribunal-Forum lädt ein:

Der NSU hat gezielt migrantische Menschen angegriffen, deren Geschäfte und Existenzen eine selbstverständliche, gesellschaftliche Realität waren und sind. Doch diese Realität wurde und wird durch lange Kämpfe und Widerständigkeit gegen gesellschaftlichen Rassismus geschaffen. In Ost- und Westdeutschland fanden diese unter verschiedenen Vorrausetzungen statt.
Der Gesprächsnachmittag will diese Geschichten erzählen und ihre Konfrontation mit dem rassistischen Rollback der Wiedervereinigung thematisieren. Unter migrantischen Perspektiven wollen wir so einen Blick auf das gesellschaftspolitische Klima werfen, in dem das Netzwerk des NSU entstanden ist ohne wie üblich nur die Täter_innen-Strukturen zu betrachten. Wir wollen damit die wichtige gesellschaftsbildende Rolle der migrantischen Kämpfe zeigen und zugleich verdeutlichen, was der NSU angreifen wollte.Weiterlesen

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Öffentliche Projektion und Gedenkgang gegen Antisemitismus

Wann: Mittwoch, 30. November, 17:00
Wo: Quatermarkt am Wallraf-Richartz-Museum

15095442_549214325288692_1561456383446371071_nEine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Jederzeit wieder! Gemeinsam gegen Antisemitismus“ der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. in Kooperation mit der Grünen Jugend Köln, den Jusos Köln-Rodenkirchen sowie den Schüler*innen gegen Rechts Köln:

2015 wurden 1366 antisemitische Straftaten polizeilich registriert – die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Anlässlich dieser alarmierenden Zahlen veranstaltet die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Grünen Jugend Köln, den Jusos Köln-Rodenkirchen sowie den Schülern gegen Rechts Köln am 30. November 2016 eine Kundgebung gegen Antisemitismus und Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden.

Wie bereits im letzten Jahr geschieht dies in Form einer öffentlichen Projektion. Um 17 Uhr wird die Kundgebung mit einem Redebeitrag von Herrn Miguel Freund aus dem Vorstand der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit eröffnet. Im Anschluss wird eine Auswahl antisemitischer Straftaten aus dem vergangenen Jahr auf eine Außenwand des Museums projiziert, womit auf die unentwegt hohen Zahlen antisemitischer Gewalt in Deutschland aufmerksam gemacht werden soll. Weiterlesen

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Vortrag: Die Sprengstoffanschläge der 1990er-Jahre in Köln: Bilderstöckchen, Mauenheim, Ehrenfeld. Verdrängt, vergessen, abgehakt?

Wann: Donnerstag, 24. November 2016, 19 Uhr
Wo: Gemeindezentrum Nathanael-Gemeinde, Escher Straße 160, Köln

bild3Das „Bündnis Köln-Nord gegen Rechts“ lädt im Zusammenhang des fünften Jahrestags der Selbstenttarnung der Nazi-Terrorgruppe NSU alle interessierten Leute und Gruppen aus dem Stadtteil zu einer Veranstaltung ein:
Das Thema sind die rassistischen Sprengstoffanschläge von 1992/93 in Bilderstöckchen, Mauenheim und Ehrenfeld. Damals wurde im angespannten gesellschaftlichen Klima der Übergriffe von Rostock und den Mordbrennereien von Solingen das Asylrecht beschnitten. Während der Anschlag des NSU in der Mülheimer Keupstraße 2004 und der in der Probsteigasse in Köln 2001 mittlerweile prozessual, medial und im Landtagsuntersuchungsausschuss von NRW stark thematisiert sind, sind die hiesigen Anschläge, bei denen u. a. ein türkischer Bürger ein Auge verlor, bis heute unaufgearbeitet, obwohl personell und von der Bauart der Bomben viel für einen Zusammenhang zum späteren NSU mit seinen Verbindungen zum Verfassungsschutz spricht. Weiterlesen

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Tagung: Wo fängt der Spaß an? Kölner Karneval zwischen Brauchtum und Veränderung.

Wann: Freitag, 18. November 2016, 10:30 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Es sind noch Plätze frei.
Anmeldungen bitte an: ibs@stadt-koeln.de 

bild1„Im Karneval ist alles erlaubt“, so sagen viele. „Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit meines Gegenübers beginnt“, ist ein anderes bekanntes Sprichwort. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“, so beginnt das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland.

Aber wo wird im Karneval die Grenze der Freiheit des Gegenübers überschritten und seine Würde verletzt? Wo fängt der Spaß an und wo hört er auf? Welche Persiflage ist angebracht, um zu kritisieren und zu provozieren und wo ist sie verletzend und re_produziert stereotype Bilder, welche Ungleichheit_en in der Gesellschaft stärken? Wo ist Brauchtum wichtig und richtig und wo gilt es, Veränderungsprozesse anzuregen?

Im Rahmen der Tagung werden diese und ähnliche Fragen diskutiert. Mit Hilfe eines Blicks in die Geschichte des Kölner Karnevals sollen Antworten und Argumente gefunden werden. Rassismus- und diskriminierungskritische Positionen, die im Gelächter des Karnevals häufig untergehen, werden abseits des karnevalistischen Geschehens hörbar gemacht. So wollen wir den Blick schärfen, Denkmuster reflektieren und durchbrechen – mit dem Ziel, dass in Zukunft auch wirklich alle an Karneval zusammen Spaß haben können.
Wir laden Sie herzlich dazu ein! Weiterlesen

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Gesprächsabend: „Das Erkämpfen der Erinnerung ist ein Teil unseres Lebens“

Wann: Dienstag, 8. November 2016, 19 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

bild1Ibrahim Arslan hat als Siebenjähriger den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 überlebt. Dabei verlor er drei Familienmitglieder. Die Anerkennung ein Opfer rassistischer Gewalt geworden zu sein, mussten er und seine Familie sich erkämpfen — ein Phänomen, das sich in Fällen rassistischer Gewalt immer wieder zeigt. Im Gespräch mit einem Betroffenen des NSU-Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße berichtet er, warum um das Gedenken immer wieder gerungen werden muss und worin die Chance besteht, wenn die Opfer sich vernetzen.

Der Gesprächsabend findet statt im Rahmen der „Möllner Rede“:
MÖLLNER REDE, 20.11.2016: https://www.facebook.com/events/115803685561450/

Ebenfalls:
DAS KONZERT, 26.11.2016: https://www.facebook.com/events/1805666949717978/

Eine Veranstaltung der Initiative Keupstraße ist überall und der ibs

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Newsletter November 2016

Seit heute steht die November-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter November 2016 zum Download (pdf) bereit.

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Tagung: Wo fängt der Spaß an? Kölner Karneval zwischen Brauchtum und Veränderung.

Wann: Freitag, 18. November 2016, 10:30 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

bild1„Im Karneval ist alles erlaubt“, so sagen viele. „Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit meines Gegenübers beginnt“, ist ein anderes bekanntes Sprichwort. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“, so beginnt das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland.

Aber wo wird im Karneval die Grenze der Freiheit des Gegenübers überschritten und seine Würde verletzt? Wo fängt der Spaß an und wo hört er auf? Welche Persiflage ist angebracht, um zu kritisieren und zu provozieren und wo ist sie verletzend und re_produziert stereotype Bilder, welche Ungleichheit_en in der Gesellschaft stärken? Wo ist Brauchtum wichtig und richtig und wo gilt es, Veränderungsprozesse anzuregen?

Im Rahmen der Tagung werden diese und ähnliche Fragen diskutiert. Mit Hilfe eines Blicks in die Geschichte des Kölner Karnevals sollen Antworten und Argumente gefunden werden. Rassismus- und diskriminierungskritische Positionen, die im Gelächter des Karnevals häufig untergehen, werden abseits des karnevalistischen Geschehens hörbar gemacht. So wollen wir den Blick schärfen, Denkmuster reflektieren und durchbrechen – mit dem Ziel, dass in Zukunft auch wirklich alle an Karneval zusammen Spaß haben können.
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Geschichtsrevisionismus und Holocaustleugnung im Rhein-Erft-Kreis

Screenshot: Panorama

Screenshot: Panorama

Der zuständige Kreisverband der neonazistischen Partei „Die Rechte“ (DR) kündigt eine „Vortragsreihe zum Jahresabschluss“ mit Geschichtsrevisionisten, Holocaustleugnern und Neonazis im Rhein-Erft-Kreis an. „Aufstand des Geistes“ ist die Einladung zur Veranstaltungsserie überschrieben. Bekannt wurde unterdessen, dass gegen den zuständigen Kreischef Markus Walter Ermittlungen laufen, weil er die Webpräsenz der Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck verantworten soll.

Haverbeck wurde am Dienstag am Amtsgericht im ostwestfälischen Bad Oeynhausen erneut zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der NDR berichtet, dass die von der Justiz beanstandeten Einträge im Internet noch immer online seien. Nur Haverbeck oder ihr mutmaßlicher Mittäter, Markus Walter von der Neonazi-Partei DR, könnten die Einträge löschen. Gegen Walter, so berichtet der NDR weiter, werde daher in einem gesonderten Verfahren ermittelt. Walter soll für die 87-Jährige, die keinen Internetanschluss besitze, die Hassbotschaften via Web verbreitet haben. Weiterlesen

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Antirassistisches Festival

Wann: Samstag, 29. Oktober 2016, Einlass 17:30, Beginn 18:30
Wo: Sartory-Säle, Friesenstraße 44-48, Köln

bild2Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis, Kein Veedel für Rassismus und Köln stellt sich quer, mit Unterstützung des Kölner Flüchtlingsrats, Kein Mensch ist illegal, Künstler*innen aus der AG Arsch Huh, Pop NRW und Refugees-Solidaritätsfestival „Cologne act“ laden ein:

„Für den 29. Oktober 2016 hatte das „Compact“-Magazin, das sich mit seinen rassistischen, nationalistischen und demokratiefeindlichen Positionen zum Sprachrohr der rechtspopulistischen AfD und der PEGIDA-Bewegung entwickelt hat, eine große Konferenz in Köln mit dem Titel „Für ein Europa der Vaterländer – Gegen Islamisierung und Fremdherrschaft!“ angekündigt. Weiterlesen

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