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„Tag der Ehre“: Erneut Neonazis aus dem RB Köln beteiligt

Dieser Text wurde veröffentlicht am:

27. Februar 2026

Im ungarischen Budapest versammelten sich auch in diesem Februar wieder tausende militante Neonazis aus ganz Europa zum so genannten „Tag der Ehre“. Bei dem extrem rechten Versammlungsgeschehen werden Angehörige von Waffen-SS, Wehrmacht und ungarische NS-Kollaborateur*innen glorifiziert, die am 11. und 12. Februar 1945 einen weitgehend gescheiterten Fluchtversuch aus dem von der Roten Armee eingekesselten Budapest unternahmen.

Der „Tag der Ehre“ wird regelmäßig von deutschen Neonazis besucht – in diesem Jahr nahmen Personen teil, die extrem rechten Parteien und Gruppierungen wie Der III. Weg, den Junge[n] Nationalisten (JN) und der Identitären Bewegung zuzuordnen sind.


Bei einem Aufmarsch im Kontext des diesjährigen „Tags der Ehre“ waren erneut Neonazis aus dem Regierungsbezirk Köln zu sehen: So liefen am 14. Februar in Budapest etwa Dustin und Dennis D., Peter H. und Felix D. in Wehrmachts-ähnlichen Uniformen mit. Die genannten Personen sind schon seit Jahren in der militanten Neonazi-Szene aktiv.


Proteste gegen den „Tag der Ehre“ waren in diesem Jahr ausdrücklich verboten worden. Seit September 2025 sind „Antifa-Gruppierungen“ in Ungarn zudem pauschal als „terroristische Vereinigungen“ eingestuft. Eine Pressekonferenz mit ungarischen, deutschen und österreichischen Antifaschist*innen wurde durch zahlreiche Polizeikräfte überwacht. (at)

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