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Kein gutes Wochenende für Pro-Putin-Verein

Für die rechte Gruppe, die sich rund um Markus Beisicht vom „Aufbruch Leverkusen“ gebildet hat und zuletzt...

...vor allem mit ihrer offenen Unterstützung für Russlands Angriffskrieg aufgefallen ist, war das vergangene Wochenende kein gutes. Erst floppte Sonntags ein Autokorso, mit dem die Gruppe den „Ukraine-Tag“ am Schokoladenmuseum stören und provozieren wollte – statt der erwarteten 1000 Teilnehmer*innen in 200 Fahrzeugen waren es nur etwa 40 Fahrzeuge. Und die ursprünglich geplante Route direkt am Schokoladenmuseum vorbei musste auch kurzfristig geändert werden – man war nun auf der anderen Rheinseite. In der folgenden Nacht kam der Krefelder ex-AfD-Politiker und Putin-Unterstützer Eugen Walter, der auf der Kundgebung in Köln noch eine Rede gehalten hatte, bei einem Autounfall um. Sein Auto kam aus noch ungeklärten Gründen von der Straße ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Am darauffolgenden Montagmorgen kam es zu einer Razzia bei den Hauptorganisator*innen neben Beisicht, Elena Kolbasnikova und Max Schlund, wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Die rechte, Putin-treue und verschwörungsideologische Blase reagiert auf diese Meldungen wie es zu erwarten war mit Verschwörungsmärchen und der Überzeugung, verfolgt zu werden. (dp)

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