Save the Date: 4. Workshoptagung für Bündnisse und Initiativen gegen Rechtsextremismus in NRW

Dagegen! …und dann?!
20 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen
Perspektiven der Erinnerung an rechte Gewalt in Nordrhein-Westfalen

Zeit: 8. Juni 2013, 10-16 Uhr
Ort: Haus der Jugend, Dorper Str. 10-16, 42561 Solingen

Anläßlich des 20. Jahrestages des Brandanschlags von Solingen steht unsere diesjährige Workshoptagung unter dem Motto „Perspektiven der Erinnerung an rechte Gewalt in Nordrhein-Westfalen“. Dazu laden die fünf Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus am 8. Juni 2013 Bündnisse und Iniativen gegen Rechtsextremismus aus NRW nach Solingen ein. Die Tagung ist ein Forum für Interessierte und Aktive, die sich über ihre Erfahrungen austauschen wollen.

Weitere Informationen in Kürze

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW

 

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„Die Rechte” in Aachen

Es war ein provokativer Auftritt am 25. August 2012. Mit einer Kundgebung in der Dürener Fußgängerzone warben rund 35 Neonazis für einen rechten Aufmarsch in Dortmund. Als Moderator und Anmelder fungierte der ehemalige „Kameradschaftsführer“ der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), René Laube. Zwei Tage zuvor war die KAL verboten worden. Obschon das Thema der Versammlung nicht das KAL-Verbot war, konnte der grobschlächtige Neonazi-Glatzkopf sich einen rhetorischen Seitenhieb an Landesinnenminister Ralph Jäger nicht verkneifen. An diesen gerichtet sagte Laube: „Trotz Verbot sind wir nicht tot!“

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Newsletter Februar 2013

Seit heute steht die Februar-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Februar 2013 zum Download (pdf) bereit

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Theater-Workshop

„ALLTAGSmasken geSICHTet – zwischen zugehörig
sein und ausgegrenzt werden“
Am “Tag gegen Rassismus”,  21. März 2013

Das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung initiiert diesen Theaterworkshop im Rahmen seiner Aktion zum Internationalen Tag gegen Rassismus. Für die Aktion in den KölnArcaden (21.03.) wird eine eigene Maskenperformance entwickelt. Ausgehend von Erfahrungen mit versteckter und verdeckter Diskriminierung in unserem Alltag gestalten alle WorkshopTeilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Maske (Gips, Ton, Pappmacheé). Geräusch, Musik und Bewegung beleben jede Maske. Im gemeinsamen Spiel entwickeln sich Figuren – zwischen zugehörig sein und ausgegrenzt werden – für die Performance im öffentlichen Raum.
Anmeldung bis zum 21.02.

Weitere Informationen gibt es hier

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Willkommensfeier statt „Pro Köln“-Kundgebung

Am Samstag, den 26. Januar 2013 möchte die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Köln“ in Porz-Urbach eine Kundgebung unter dem Motto „Es gibt kein Grundrecht auf Asylmissbrauch!“ durchführen. „Pro Köln“ agitiert seit einiger Zeit gegen die Unterbringung von AsylbewerberInnen im ehemaligen Hotel Dürscheidt in Porz. Dort leben seit Anfang des Jahres fünf Flüchtlingsfamilien. Auch Teile der lokalen Bevölkerung hatten sich gegen die Aufnahme der AsylbewerberInnen ausgesprochen, im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurden rassistische Ressentiments geäußert.

„Pro Köln“ möchte sich am Samstag ab 11 Uhr an der Ecke Kaiserstraße/Am Schwanebitzer Hof versammeln. Die Eigentümer des Hotels haben gemeinsam mit Porzer Bürgerinnen und Bürgern beschlossen, dieser Provokation ein Zeichen der Solidarität entgegen zu setzen. Das neu gegründete Bündnis „Willkommen in Porz – Porz zeigt sich tolerant“ lädt ab 10:30 Uhr zu einer „Willkommensfeier“ ins Hotel Dürscheidt ein.

Es wurde sich bewusst entschieden, keine Gegendemonstration anzumelden, sondern  „dem fremdenfeindlichen Treiben von ‚pro Köln’ ein Zeichen von Willkommenskultur entgegen zu setzen“, schreibt das Bündnis. In der vom Bezirksbürgermeister Willi Stadoll und dem Hoteleigentümer Jürgen Odenthal verfassten Einladung heißt es weiter: „Im Sinne eines deutlichen Zeichens der Solidarität und um ein ernstgemeintes Willkommen in Porz zu unterstreichen, würden wir uns über eine starke Beteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger sehr freuen!“

Einladung zur „Willkommensfeier“

Willkommensfeier
am 26.Januar 2013 , ab 10:30 Uhr
im Hotel Dürscheidt, Kaiserstrasse 52 in Porz Urbach

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Jugend- und Schülergedenktag 2013

Zum 16. Mal findet im Januar 2013 der Kölner Jugend- und Schülergedenktag statt. Mit diesem Tag wird an den 27. Januar 1945 erinnert, an dem die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit wurden.
Seit 1998 beteiligen sich Schulen aus Köln und Umgebung an dem Jugend- und Schülergedenktag unter dem Motto „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“. Dieses Konzept, junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der Schreckensherrschaft der NS-Zeit in eigenen Projekten anzuregen und sie diese dann öffentlich präsentieren zu lassen, ist bisher einzigartig in der Bundesrepublik. Weiterlesen

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Förderung der Mobilen Beratung läuft Ende 2013 aus – Fortsetzung der Arbeit gefährdet

„Uns steht das Wasser bis zum Hals“ – mit diesen drastischen Worten beschrieb Heiko Klare von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster (mobim) auf der heutigen Pressekonferenz im Kölner NS-Dokumentationszentrum die Situation der fünf regionalen Teams der Mobilen Beratung. Denn die Förderung durch das vom Bundesfamilienministerium verantwortete Förderprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ läuft Ende 2013 aus. Ein Folgeprogramm ist nicht in Sicht. Die mit 51.000 € pro Beratungsstelle schon jetzt knappe Finanzierung wird ab 2014 entfallen, den Trägern der Mobilen Beratung ist eine Sicherstellung der Arbeit aus eigenen Mitteln nicht möglich. Weiterlesen

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Newsletter Januar 2013

Seit heute steht die Januar-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Januar 2013 zum Download (pdf) bereit.

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Jahresrückblick 2012: Die extreme Rechte im Regierungsbezirk Köln

Rechte Gewalt, organisierter Neonazismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus gehören auch in Nordrhein-Westfalen zum Alltag. Wie sieht es konkret im Regierungsbezirk Köln aus? Hans-Peter Killguss und Hendrik Puls von der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln werfen einen Blick zurück auf das Jahr 2012.
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„Fremdenfeindlicher Hintergrund ausgeschlossen…“? Rassismus in Deutschland am Beispiel der Auseinandersetzung mit dem NSU

Vortrag uns Diskussion mit Hans-Peter Killguss

Wann: Donnerstag, 13. Dezember 2012, 20 Uhr
Wo:
Allerweltshaus, Körnerstraße 77-79, Köln

Neun migrantische Arbeiter und Kleinunternehmer sowie eine Polizistin wurden in den Jahren 2000 bis 2007 kaltblütig hingerichtet, jahrelang konnte die Polizei die Taten nicht aufklären. Erst ein Zufall machte vor gut einem Jahr, im November 2011, die Existenz einer für die Morde verantwortlichen rechtsterroristischen Gruppe in Deutschland bekannt. Die Gruppe, die sich selbst „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nannte verübte zudem zwei Bombenanschläge in Köln, bei denen etliche Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

Die seit einem Jahr laufenden Untersuchungen zum NSU offenbaren das Versagen der Ermittlungsbehörden und der Geheimdienste. Ein rassistisches Motiv wurde größtenteils für unwahrscheinlich gehalten, die Morde wurden in Zusammenhang mit „organisierter Kriminalität“ in einem als fremd wahrgenommenen Milieu gedeutet. Aber auch Politik, Medien und Zivilgesellschaft stellten diese Hypothese nicht wirklich in Frage. Was zeigt der Fall NSU über den Rassismus in der Naziszene, in den Behörden und in der Gesellschaft? Dazu sollen im Vortrag einige Überlegungen angestellt werden.

Eine Veranstaltung des Projekts „Erinnern und Handeln für Menschenrechte“.

Eintritt: 3 Euro

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