Regionalkonferenz zur Entwicklung eines integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus in Köln

Wann: Freitag, 22. Mai 2015, 14:00 – 19:00 Uhr
Wo: VHS-Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, Köln

Eine kurzfristige Anmeldung ist noch möglich.

Bild Regional-KonferenzDie Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2013 mit dem Prozess zur Entwicklung eines integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus begonnen. An diesem Prozess sollten  gesellschaftlich relevante Institutionen und Akteure aus möglichst vielen politischen Handlungsfeldern beteiligt werden. Im Rahmen von fünf Regionalkonferenzen wurden die Bewertungen und Erwartungen der Aktiven vor Ort bezogen auf Rechtsextremismus- und Rassismusprävention ermittelt. Nachdem diese nun in das Eckpunktepapier der Landesregierung eingeflossen sind, führt die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus wiederum fünf Regionalkonferenzen durch. Weiterlesen

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Offener Brief an die Polizeipräsidentin Wuppertal vom 30.04.2015

Wir dokumentieren einen offenen Brief der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf und der Opferberatung Rheinland an die Polizeipräsidentin Wuppertals. Anlass ist eine Messerattacke durch Angehörige der rechten Szene auf einen 53 jährigen Mann am 11.04.2015.
Die Polizei Wuppertal teilte am 15.05. mit, dass sich ein 25 jähriger wegen Verdachts auf versuchten Totschlag in Untersuchungshaft befinde und gegen zwei Personen wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ermittelt werde.

Den offenen Brief finden sie hier

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Veranstaltung mit Holocaust-Leugnern im Rhein-Erft-Kreis

Die von der Neonazi-Szene unter teils konspirativen Umständen im Rhein-Erft-Kreis mit prominenten Holocaust-Leugnern organisierte Veranstaltung sollen am 9. Mai rund 70 Personen besucht haben. Dies verbreitet der Kreisverband Rhein-Erft der Minipartei „Die Rechte“ (DR) via Internet. Das Motto der Veranstaltung lautete „Der Wahrheit eine Gasse“ – angeblich sei es bei den Vorträgen auch um historische Wahrheiten gegangen, so die Parteigliederung. Weiterlesen

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Oldschool Society: Verhaftungen auch in NRW

Düren/Borna/Bochum. Bei einer bundesweiten Razzia gegen die rechtsextreme Gruppe „Oldschool Society“ (OSS) wurden vergangene Woche zwei Neonazis verhaftet, die aus NRW stammen. Der Bochumer Olaf O. gehörte dabei auch zu den Teilnehmern des Aufmarsches der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in Köln. Überdies war er einer der Ordner eines Neonazi-Aufmarsches in Kalk im Dezember 2011. Markus W. aus Borna stammt aus Düren und hat sich über Jahre in der unterdessen verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) sowie dem NPD-Kreisverband Düren bewegt.

Markus W. (rechts, von hinten) als Ordner bei einem Neonazi-Aufmarsch am 4. April 2009 in Stolberg bei Aachen. Foto: Michael Klarmann

Markus W. (rechts, von hinten) als Ordner bei einem Neonazi-Aufmarsch am 4. April 2009 in Stolberg bei Aachen. Foto: Michael Klarmann

Nach Recherchen des MDR fand die Polizei bei W., dem als „Vizepräsident“ der OSS firmierenden 39-Jährigen, fertige Sprengsätze. Die Razzia durch Spezialeinheiten fand statt wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung. Dabei kam es insgesamt zu vier Festnahmen, darunter in Borna Markus W. und in Bochum Olaf O. (47). Letztgenannter fungierte offenbar als selbst ernannter Pressesprecher der OSS. Beide und zwei weitere Personen, darunter die mutmaßliche Lebensgefährtin von W., Denise G. (22) aus Borna, sitzen nun in Untersuchungshaft. Weiterlesen

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Newsletter Mai 2015

Seit heute steht die Mai-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Mai 2015 zum Download (pdf) bereit.

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Veranstaltung mit Holocaust-Leugnern und Geschichtsrevisionisten im Rhein-Erft-Kreis

Die Neonazi-Szene plant unter teilweise konspirativen Umständen im Rhein-Erft-Kreis eine Art Klassentreffen prominenter Holocaust-Leugner und Geschichtsrevisionisten. Beworben wird die Veranstaltung ohne Ortsangaben auf neonazistischen Homepages und von verschiedenen Gliederungen der Partei „Die Rechte“ (DR). Demnach soll die „Vortragsveranstaltung“ provokativ terminiert am 9. Mai stattfinden.

Am 8. Mai jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges sowie die Befreiung vom Nationalsozialismus. Angekündigt werden drei der in Deutschland führenden Holocaust-Leugner und Geschichtsrevisionisten, nämlich Ursula Haverbeck, Udo Walendy und Arnold Höfs (alias Herbert Hoff). Das Motto der Veranstaltung lautet „Der Wahrheit eine Gasse“, die Vorträge firmieren unter Titeln wie „8. Mai 1945“, „400 Jahre Krieg gegen die Mitte Europas“ und „Siegerjustiz im 21. Jahrhundert“. Weiterlesen

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Rassistische Einschüchterungen in der Kölner Innenstadt

Eine Gruppe von drei jungen Männern hat am 30.März am Eigelstein lautstark rassistische und volksverhetzende Parolen skandiert. „Die Männer riefen mehrfach „Deutschland den Deutschen“, „Ausländer raus“ und „Wir sind das Volk““, so ein Augenzeuge. Dabei schwenkten die Männer eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge. Die Polizei beschlagnahmte die Fahne und nahm die Gruppe fest, die sich nun wegen Volksverhetzung verantworten muss. Weiterlesen

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Party endet für Neonazi in Polizeigewahrsam

Vettweiß (Kreis Düren). „Partymusik zu laut: Gastgeber landet in Polizeizelle“ titelt die Online-Ausgabe der örtlichen Tageszeitungen und stellt dazu ebenso fest, dass besagtem Mann „jetzt ausgewachsener juristischer Ärger“ droht. Das ist jedoch noch sehr charmant formuliert – handelt es sich doch bei dem Betroffenen um einen der führenden Neonazis in der Region, der schon auf allerlei Erfahrungen mit der Justiz und mancherlei Verurteilung zurückblicken kann. Weiterlesen

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Podiumsdiskussion: Der Völkermord an den Armeniern – 100 Jahre danach. Die Herausforderung an die türkische und deutsche Gesellschaft.

Wann: Freitag, 17. April 2015, 19 Uhr
Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, Köln

Tüday. Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V. lädt ein:

Immer mehr kommt sowohl in der Geschichtsschreibung, als auch in den wissenschaftlichen Diskursen u.a. auch im Raum der internationalen Staatengemeinschaft die Frage auf, wie die Anerkennung des armenischen Völkermordes 1915 in den weiteren Staatengemeinschaften ausgehen wird und ob sich die Türkei diesbezüglich bekennen oder gar eine offizielle Entschuldigung staatlicherseits aussprechen wird.
So wirken sich diese politischen Spannungen auch insbesondere in den bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und Armenien aus. Immer mehr Parlamente und armenische Politiker beantragen und verabschieden Anträge zum armenischen Genozid, so dass in der internationalen Staatengemeinschaft die Türkei diesbezüglich immer mehr in die Not der Aufarbeitung seiner Geschichte kommt. Weiterlesen

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Gegen Sexualaufklärung und Gender Mainstreaming? Diskussion über konservative und rechtspopulistische Kampagnen gegen vielfältige Lebensweisen und Feminismus

Wann: Dienstag, 14. April 2015, 19:30 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Regenbogenfahne DomSeit einiger Zeit mobilisieren verschiedene Initiativen durch Kampagnen oder Demonstrationen gegen Sexualaufklärung, Bildungspläne, Feminismus, vielfältige Lebensweisen und Gender-Mainstreaming. „Frühsexualisierung“, „ideologische Umerziehung“ oder „Genderismus“ sind Kampfbegriffe dieser neuen Bewegung. Gemeinsamer Nenner dieser unterschiedlichen Gruppen ist die Ablehnung von Gender-Mainstreaming und einer Sexual- und Antidiskriminierungspädagogik, die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt thematisieren und sichtbar machen will. Sowohl inhaltlich wie auch personell gibt es Verbindungen und Überschneidungen zur extremen Rechten, aber auch zu christlich-fundamentalistischen Gruppen sowie zur Alternative für Deutschland. Weiterlesen

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