Troisdorf: Gelungener Aktionstag setzt vielfältige Impulse

Zum zweiten Mal lud die Grüne Jugend Troisdorf am 1. Dezember zu ihrem jährlichen Aktionstag „Troisdorf gegen Rechts“ ins Jugendzentrum Bauhaus. Nachmittags hatten BesucherInnen die Möglichkeit sich bei Workshops und einer Podiumsdiskussion inhaltlich mit der extremen Rechten bzw. Alltagsrassismus auseinander zu setzen. Den Abschluss bildete ein gut besuchtes Konzert am Abend. Die VeranstalterInnen ziehen ein positives Fazit. Weiterlesen

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Newsletter Dezember 2012

Seit heute steht die Dezember-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Dezember 2012 zum Download (pdf) bereit.

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Buchvorstellung: Flucht vor dem Hakenkreuz

Wann: Dienstag, 4. Dezember 2012, 19.30 Uhr
Wo:
Salon Schmitz, Aachener Straße 28, Köln

Faye Cukier wurde als Fanni Cukrowski in Köln geboren – als einziges Kind jüdischer Eltern, die Anfang des letzten Jahrhunderts aus Polen nach Deutschland ausgewandert waren. Die wohlsituierte Familie, die sich seit 1930 Cukier nannte, floh angesichts des wachsenden Antisemitismus im September 1938 nach Belgien. Auf abenteuerliche Weise gelang ihr immer wieder die »Flucht vor dem Hakenkreuz«, Eltern und Tochter überlebten – anders als viele ihrer Freunde und Bekannten. Mitreißend und eindringlich schildert die Autorin, wie sie mitten in der bedrohlichsten Verfolgung als junge Frau heranwächst, ihr Interesse für Sprachen und Kunst erwacht, sich geschäftliche Talente im Diamantenhandel entwickeln und sie erste Liebesbeziehungen knüpft – und vor allem, wie sie sich und ihre Eltern vor Deportation und Ermordung rettet. Ein Leben, vergleichbar mit dem von Anne Frank, jedoch mit einem glücklichen Ende.

Autorin Faye Cukier stellt im Gespräch mit Werner Jung ihre Biografie vor, die gerade als Band 17 der Schriftenreihe des NS-DOK (Bd. 1 Biografien & Materialien) erschienen ist.

Eine Veranstaltung des Emons-Verlags in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum.

Der Eintritt ist frei

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SOR Regionaltreffen der Netzwerkschulen im Regierungsbezirk Köln 2012

Das Schulnetzwerk “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” veranstaltet am 7.12. in Köln sein Regionaltreffen. Das Programm beinhaltet wie schon im letzten Jahr einen Marktplatz, auf dem die Netzwerkschulen aus dem Regierungsbezirk Köln ihre Projekte und Aktionsideen vorstellen, Workshops zu Themen wie Rechtsextremismus, Rassismus, Vorurteile und eine offenen Diskussion für neue Ideen für das Jahr 2013.

Zeit: 7. Dezember 2012, 10 Uhr
Ort: Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429, Köln

Das vollständige Programm gibt es hier.

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Aachen: “Kategorie C”-Konzert und wiederholter Übergriff der rechtsoffenen „Karlsbande“

“Kategorie C”-Sänger Ostendorf mit T-Shirt von “Westwall Aachen”. Screenshot von der FB-Seite des NPD-Funktionärs und “Alemannia”-Fans Sascha Wagner.

In Aachen hören die Probleme in der Fanszene von „Alemannia Aachen“ nicht auf. Die Hooligangruppe „Westwall Aachen“ führte am Freitag ein Konzert mit der rechten Band „Kategorie C“ durch. Tags darauf griffen Mitfahrer aus dem Bus der „Karlsbande Ultras“ auf einem Parkplatz bei Pforzheim ein Auto der „Aachen Ultras“ an. Beide „Alemannia“-Fangruppen waren auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel in Stuttgart. Weiterlesen

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Kategorie C-Konzert in Aachen angekündigt

Im Internet bewirbt die Hooligan-Gruppe „Westwall Aachen“ ein Konzert mit der rechtsgerichteten Band „Kategorie C“. Diese soll am 16. November bei der „Jahresabschlussfeier“ der Hools in Aachen auftreten. Ein Veranstaltungsort wird nicht genannt. In den letzten Jahren wurden mehrfach für den „Raum Aachen“ beworbene Konzerte der Band hinter die Grenze nach Belgien verlegt.

„Kategorie C“ nimmt für sich in Anspruch eine unpolitische Band zu sein. „Fußball bleibt Fußball – Politik bleibt Politik“ lautet ihr Credo. Tatsächlich werden ihre Konzerte regelmäßig von Neonazis besucht. Die Band selbst veröffentlichte Stücke auf extrem rechten Samplern und der „Kategorie C”-Sänger Hannes Ostendorf trat 2006 sogar auf einer von der NPD organisierten Solidaritätskundgebung mit dem inhaftierten Neonazi Michael Regener auf. Regener ist der Sänger der als „kriminelle Vereinigung“ eingestuften Rechtsrock-Band „Landser“. In ihren Songs singt „Kategorie C“ meist über Fußballerlebnisse und Schlägereien. Weiterlesen

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Fortbildung zum Thema Antiziganismus

Antiziganismus, die Feindschaft gegenüber Sinti und Roma, ist eine konstante Form europäischen Rassismus, der in allen gesellschaftlichen Bereichen anzufinden ist. Das Spektrum reicht von Beschimpfungen, Diskriminierung bis hin zu körperlicher Gewalt. Nicht zuletzt durch verstärkte armutsbedingte Migration im Zuge der europäischen Integration und des Wegfalls des Visumszwangs für einige südosteuropäische Länder, ist Antiziganismus in Deutschland zu einem dauerhaften Problem geworden. Das gilt auch für den Alltag an Schulen.

Auf der Fortbildung sollen theoretische Überlegungen dazu diskutiert und praktische Hinweise und Methoden für die Bildungsarbeit gegeben werden. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Was beinhaltet der  Begriff? Woher kommt Antiziganismus überhaupt? In welchen Formen begegnet er uns und welche Funktionen erfüllt er? Wie kann das Thema in der Schule oder in anderen Bildungseinrichtungen adäquat thematisiert werden?

Die Fortbildung richtet sich an Lehrer/innen und Multiplikatoren/innen der antirassistischen und interkulturellen Bildungsarbeit.

Mit Patrick Fels und Frederic Clasmeier

Zeit: Mittwoch, 12. Dezember 2012, 14-17 Uhr
Ort: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
Anmeldung: ibs@stadt-koeln.de oder Tel. 0221-221-27 963

Die Fortbildung ist kostenfrei.

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Pressestimmen zur Veranstaltung „Ein Jahr Auseinandersetzung um den NSU“

Etwa 100 Personen besuchten am vergangenen Donnerstag die Veranstaltung „Ein Jahr Auseinandersetzung um den NSU“ in der Mühlheimer VHS. Am vorherigen Rundgang über die Keupstraße nahmen ca. 30 Personen teil. Wir dokumentieren im folgenden die Berichte des Stadtanzeigers und des WDR.

Kölner Stadt Anzeiger „Menschen fühlen sich alleine gelassen“
WDR „Vergessen in der Keupstraße“

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Newsletter November 2012

Seit heute steht die November-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter November 2012 zum Download (pdf) bereit.

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Veranstaltung: Ein Jahr Auseinandersetzung um den NSU

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kiliç, Mehmet Turgut, Ismail Yaşar, Thoedoros Boulgarides, Mehmet Kubaşik, Halit Yozgat. Neun migrantische Arbeiter und Kleinunternehmer wurden in den Jahren 2000 bis 2006 kaltblütig hingerichtet, erschossen mit derselben Tatwaffe. Jahrelang konnte die Polizei die Morde nicht aufklären, weil Rassismus nie ernsthaft als Tatmotiv in Erwägung gezogen wurde.

Erst ein Zufall machte im November 2011 die Existenz einer für die Morde verantwortlichen rechtsterroristischen Gruppe in Deutschland bekannt. Die Gruppe, die sich selbst „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nannte, ermordete 2007 zudem die Polizistin Michèle Kiesewetter und verübte mindestens zwei Bombenanschläge in Köln, 2001 in der Probsteigasse sowie 2004 in der Keupstraße, bei denen zahlreiche Menschen verletzt wurden. Weiterlesen

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