Newsletter Mai 2018

Seit heute steht die Mai-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Mai 2018 zum Download (pdf) bereit.

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„Pro Köln“ löst sich endgültig auf

Nachdem „pro Köln“ bereits am 7. März die eigene Auflösung bekannt gab, konnte dieser Schritt am 15. April nun auch mittels einer außerordentlichen Mitgliederversammlung rechtskräftig vollzogen werden. Im Handwerkerhof in Köln-Chorweiler stimmten die anwesenden Mitglieder mehrheitlich für die sofortige Auflösung der Wählervereinigung. Bereits kurz nach der Veranstaltung waren die Website sowie der Facebook-Auftritt von „pro Köln“ nicht mehr erreichbar.

Erwartungsgemäß ließ es sich der „pro NRW“-Vorsitzende Markus Beisicht jedoch nicht nehmen, die Auflösungsveranstaltung zu kommentieren. Laut Beisicht stellte der Versammlungsleiter Manfred Rouhs in Aussicht, „dass er die ehemaligen PRO Köln und PRO Deutschland Funktionäre über kurz oder lang sicher in die AfD führen werde.“ Einen Unvereinbarkeitsbeschluss der AfD im Hinblick auf „pro Köln“ und „pro Deutschland“ gebe es demnach nicht. Beisicht ließ es sich auch nicht nehmen, auf die Vergangenheit diverser „pro Köln“-Funktionä-rInnen in der NPD und DVU hinzuweisen. Dabei klammerte er seine eigene Politikkarriere aus, die ihn vom Ring Freiheitlicher Studenten über Die Republikaner und die „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ zu „pro Köln“ führte. Weiterlesen

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Multimedia Lesung: Vom Gastarbeiter zum Gangster-Rapper. HipHop, Migration und Empowerment

Wann: Freitag, 4. Mai 2018, 18 Uhr
Wo: Allerweltshaus, Körnerstr. 77-79, Köln-Ehrenfeld

Mit ihrem Buch „Fear of a Kanak Planet“ haben Murat Güngör und Hannes Loh schon 2002 eine Debatte über HipHop, Migration, Rassismus und Verantwortung angestoßen. Inzwischen beschäftigen sich die beiden ehemaligen Rapper mit dem aktuellen Phänomen des Gangsta- bzw. Straßenrap und bringen dieses Genre in Verbindung mit der ersten Generation von Einwanderern in die BRD, den sogenannten Gastarbeitern.

Auf ihrer multimedialen Lesung bringen Güngör und Loh die kulturellen Empowerment-Strategien der ersten Einwandergeneration (der „Gastarbeiter“) in einen Zusammenhang mit der Entwicklung von HipHop in Deutschland. Dies soll helfen, das relativ junge Phänomen „deutscher Gangsta-Rap“ einzuordnen und den Einfluss von Migrationserfahrung, Marginalisierung und die daraus erwachsenden Konzepte der Selbstermächtigung besser zu verstehen. Auch die Werte und die Besonderheiten der ersten Hip-Hop-Generation in Deutschland, der „Alten Schule“, werden in diesem Zusammenhang diskutiert. Weiterlesen

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„The world without Zionism“: Hass auf Juden verbindet auf Neonazi-Demonstration in Dortmund

Am 14. April 2018 fand eine große Neonazi-Demonstration in Dortmund statt. Auch die regionale Szene aus dem Regierungsbezirk Köln hatte sich daran beteiligt. Wir verweisen hier auf einen Beitrag auf Belltower News von Jennifer Marken.

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Newsletter April 2018

Seit heute steht die April-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter April 2018 zum Download (pdf) bereit.

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„Vor Ort”-Texte aktualisiert

Wir haben die Hintergrund-Texte in der Rubrik „Vor Ort” für die Städte Bonn und Leverkusen, sowie für die Kreise OberbergRheinisch-Bergisch und Rhein-Sieg aktualisiert. Die Informationen entsprechen dem Sachstand von Anfang Januar 2018.
Unter „Vor Ort” informieren wir über extrem rechte Gruppen und deren Aktivitäten in den Kreisen und kreisfreien Städten des Regierungsbezirks Köln. Außerdem finden Sie hier Kontaktmöglichkeiten zu ausgewählten zivilgesellschaftliche Bündnissen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.
Hier geht es zur Rubrik „Vor Ort”.

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Bonner Landgericht bestätigt Schuldspruch gegen Akif Pirinçci

Vor einem Jahr war der 58-jährige Akif Pirinçci in seiner Heimatstadt Bonn zu einer Geldstrafe von 5.100 Euro (170 Tagessätze à 30 Euro) verurteilt worden. Dagegen hatte der prozesserfahrene Autor Widerspruch eingelegt. Bei dem Berufungsverfahren zog er den Widerspruch mangels Erfolgsaussichten zurück, nachdem der Richter ihm deutlich seine Grenzen gezeigt hatte.

Hintergrund der Entscheidungen war eine rechtsradikale Hetzschrift, die Pirinçci am 10. Januar 2016 unter dem Titel „Freigabe des Fickviehs“ veröffentlicht und in der er über eine „Invasion krimineller Lüstlinge“ fabuliert hatte. Weiterhin wurde bei dem Urteil im März 2017 ein Facebook-Post Pirinçcis aus dem Jahr 2014 eingebunden, in dem dieser eine Kasseler Sexualforscherin als „sexbesessene Zwangsjacken-Kandidatin“ bezeichnet hatte, die ihre Professur „offenkundig in einem arabischen Puff erlangt“ habe. Das Urteil sah die Menschenwürde von Teilen der Bevölkerung verletzt. Weiterlesen

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Schöffenwahl in NRW – Opferberatungsstelle fordert gründliche Überprüfung von Bewerber*innen auf das Laienrichteramt

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung der Opferberatung Rheinland vom 06.04.2018:

In Deutschland werden aktuell tausende Schöff*innen, also Laienrichter*innen, die je nach Verfahren gemeinsam mit einem oder mehreren hauptamtlichen Richter*innen tätig sind, gesucht.

Aus diesem Anlass rufen rechte Gruppierungen und Parteien ihre Mitglieder auf, sich als Schöff*innen zu bewerben. Es steht zu befürchten, dass hierdurch gezielt Einfluss auf Strafprozesse genommen wird und rechte Laienrichter*innen Zugang zu sensiblen, personenbezogenen Daten politischer Gegner*innen, erhalten.

Mit dieser Sorge steht die Opferberatung Rheinland (OBR) nicht alleine da [1]. Gegenüber der Rheinischen Post vom 05.03.2018 äußerte sich Ursula Sens, Vorsitzende des Landesverbands ehrenamtlicher Richter in NRW, dass sie keine Chance für eine solche Kampagne sehe. Sie begründete dies mit dem Verweis darauf, dass es solche Aufrufe früher schon ohne größere Auswirkung gegeben habe [2]. Weiterlesen

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Mobile Beratungsteams einigen sich auf gemeinsame Grundsätze

Mobile Berater_innen aus allen Bundesländern haben im Oktober 2017 ein Papier verabschiedet – Jetzt liegen diese Grundsätze in Form einer neuen Broschüre vor.

Beim Bundesweiten Strukturtreffen der Mobilen Beratungsteams im Oktober 2017 in Wustermark-Elstal haben Berater_innen aus allen Bundesländern ein gemeinsames Grundsatzpapier verabschiedet. Damit ging ein zweijähriger Verständigungsprozess zu Ende, in dem erstmals in der 25jährigen Geschichte Mobiler Beratung ein mit Beteiligung aus ganz Deutschland entwickeltes Papier vorliegt. Darin beschreiben die Mitglieder des Bundesverbands ihre inhaltlichen und methodischen Grundsätze, gehen auf ihre Geschichte und Kontexte ein, beschreiben Ziele und Zielgruppen sowie ihre konkreten Arbeitsweisen.

Das Papier wird von den Berater_innen auch als Zielformulierung verstanden – denn nicht in allen Bundesländern können aufgrund der gegebenen Strukturen und Ressourcen die beschriebenen Grundsätze auch umgesetzt werden. Gemeinsam mit den Teams in den Ländern wird der Bundesverband auf der Basis dieser Vereinbarungen nun weiter daran arbeiten, das Berufsfeld Mobile Beratung zu professionalisieren und an der Verbesserung der Rahmenbedingungen zu arbeiten.

Die Broschüre „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus. Inhaltliche und Methodische Grundsätze“ steht als PDF-Datei zum Download  bereit (ca. 950 KB).

Sie kann zudem auch direkt beim Bundesverband Mobile Beratung als Druckversion bestellt werden:

kontakt@bundesverband-mobile-beratung.de

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Bühnenprogramm: Internationaler Tag gegen Rassismus in Köln

Wann: Mittwoch, 21. März 2018, 17:00-19:00 Uhr
Wo: Ebertplatz (Unterführung), Köln

Die Pressemitteilung der Stadt Köln zum Internationalen Tag gegen Rassismus finden Sie hier

Das Kölner Forum gegen Rassismus lädt ein:
Der 21. März ist der „Internationale Tag gegen Rassismus“. Zum 52. Mal findet der von den Vereinten Nationen, in Anlehnung an das Massaker im südafrikanischen Sharpeville, ausgerufene Aktionstag weltweit statt. Bundesweit werden um das Datum herum Aktionen initiiert – so auch in Köln am 21. März.

Im Jahr 2017 gab es 1.906 Straftaten gegen Geflüchtete, 313 Angriffe auf Unterkünfte und mehr als 300 verletzte Personen. Dazu kommen etliche weitere Straftaten mit rassistischem Hintergrund. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer um etwa ein Drittel über den offiziellen Zahlen liegt. Zudem kann die alltägliche Dimension rassistischer Diskriminierung und Ausgrenzung nicht von der Statistik erfasst werden. Rassismus ist und bleibt also eine Realität in unserer Gesellschaft. Weiterlesen

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