Newsletter April 2015

Seit heute steht die April-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter April 2015 zum Download (pdf) bereit.

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Rechte Gewalt und Angst nehmen zu

Wir dokumentieren eine Presseerklärung der Beratungsstellen für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt in Nordrhein-Westfalen, OBR und Back Up:

Bild1Rassistische Gewalt steigt in Nordrhein-Westfalen seit 2010 Jahr für Jahr an und erreichte 2014 einen neuen Höchststand. Dies geht aus einer Antwort auf eine Bild2parlamentarische Anfrage der Partei „PIRATEN“ im Landtag NRW hervor. Betroffen sind Geflüchtete, Schwarze Deutsche und Menschen mit Migrationsgeschichte, die teilweise seit Jahrzehnten ihren Lebensmittelpunkt in NRW haben. Diese Menschen wurden nicht nur von Täter_innen angegriffen, die mehr oder weniger der organisierten rechten Szene angehören. Viele Menschen, die von den beiden Opferberatungsstellen betreut werden, sind Opfer von Täter_innen aus der sog. Mitte der Gesellschaft. „Viele negativ von Rassismus Betroffene berichten uns, dass sich das Klima deutlich verschlechtert und rassistische Anfeindungen zu ihrem Alltag gehören“, so Birgit Rheims von der Opferberatung Rheinland. Weiterlesen

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Ein richtig „geiler Tag“

DüGIDA-TeilnehmerInnen an versuchtem Probsteigassen-Angriff beteiligt

Über 50 Personen aus dem HoGeSa-Spektrum hatten sich am Abend des 18. Januars in Köln versammelt, um sich auf den Weg zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zu machen. Die Veranstaltung fand anlässlich des 14 Jahre zuvor verübten NSU-Bombenanschlags in der Kölner Probsteigasse statt. Glücklicherweise wurde die Gruppe kurz vor Erreichen ihres Zieles zufällig entdeckt, für 29 Personen endete die Aktion zirka 150 Meter vom südlichen Ende der Probsteigasse entfernt an einer Kirche im Polizeikessel. Der Rest flüchtete vor der Polizei in die umliegenden Seitenstraßen.

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Lebenswege und Jahrhundertgeschichten. Erinnerungen jüdischer Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion in NRW

Wann: Sonntag, 22. März 2015, 15.00 Uhr
Wo: LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen, Mühlenend 1, 52445 Titz-Rödingen

Layout 1Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen lädt ein:

“Seit Beginn der 1990er-Jahre haben über 200.000 Menschen jüdischer Herkunft die frühere Sowjetunion in Richtung Deutschland verlassen. Vor allem die älteren jüdischen ZuwandererInnen haben vielfältige Erinnerungen und historische Erfahrungen mit nach Deutschland gebracht. Aufgewachsen im sowjetischen Regime, haben sie unter dem Stalinismus gelitten und Krieg und Holocaust oft nur knapp überlebt.
In einem Interviewprojekt haben 40 zwischen 1911 und 1938 geborene Frauen und Männer, die heute in NRW leben, über ihre „Lebenswege“ berichtet. In einem Buch und auf einer Website (www.juedische-lebensgeschichten.de) sind sie in Russisch und Deutsch nachzulesen und nachzuhören.
Über das Projekt und die beeindruckenden „Jahrhundertgeschichten“ erzählen Ursula Reuter und Thomas Roth, die die Interviews 2010-2012 geführt haben.

Dr. Ursula Reuter ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte in Essen. Sie lehrt, forscht und publiziert zur europäisch-jüdischen Geschichte und Kultur von der Frühen Neuzeit bis heute sowie zum jüdischen Köln.
Dr. Thomas Roth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln. Forschungsschwerpunkte: NS-Zeit und Erinnerung an den Nationalsozialismus, Polizei-, Justizgeschichte und Geschichte sozialer Ausgrenzung.

Eintritt 3,– Euro
(inkl. Besichtigung der Gebäude und der Dauerausstellung)”

www.synagoge-roedingen.lvr.de

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Neonazis am Eigelstein

Erneut traten Anhänger der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) mit Naziparolen, Drohungen und Angriffen in Köln auf. Nach den schweren Ausschreitungen im Rahmen der HoGeSA-Demonstration im Oktober 2014, den diversen Zwischenfällen bei den KÖGIDA-Demonstrationen (s. Newsletter 3/2015) und dem mutmaßlichen Angriffsversuch auf eine Gedenkveranstaltung für die NSU-Opfer in der Probsteigasse, marschierte nun am Samstag, den 28. Februar 2015 eine Gruppe von sieben bis acht Personen am Eigelstein in der Kölner Innenstadt auf. Durch ihr Auftreten waren sie erkennbar der rechten Szene zuzuordnen, wie ein Augenzeuge der ibs berichtet. Parolen wie „…Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ wurden mehrmals hintereinander gerufen, auch „Heil Hitler“ soll angeblich gefallen sein, ebenso soll der Hitlergruß gezeigt worden sein. Offenbar wurden zudem Flaschen in Richtung von Personen geworfen, die als dem linken Spektrum zugehörig ausgemacht wurden. Der Zeuge berichtet gegenüber der ibs, dass die Gruppe mehrheitlich alkoholisiert war und äußerst aggressiv auftrat. Auch gegenüber der herbeigerufenen Polizei. „Mich hat am meisten schockiert, dass sich so etwas am Samstagnachmittag auf einem frequentierten Platz mitten in der Kölner Innenstadt ereignen kann, im öffentlichen Raum“, so der Augenzeuge.

Die Polizei nahm fünf Personen in Gewahrsam, die allesamt aus dem Kölner Umland stammen, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet. Sie müssen sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten. (kg)

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Neue Handreichung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus

Position beziehen! Handreichung zu möglichen Konflikten um die Unterbringung von Geflüchteten

ibs broschüre_position beziehenWird in einem Stadtteil eine neue Unterkunft für Geflüchtete eröffnet, gibt es immer Menschen, die sich engagieren wollen, die die neuen Nachbar_innen unterstützen wollen oder die sich einfach sorgen, dass sich in ihrer Umgebung eine flüchtlingsfeindliche Stimmung verbreitet und dem vorbeugen oder darauf reagieren wollen. Auch wenn mittlerweile bereits viele Willkommens- und Stadtteilinitiativen bestehen, fällt der erste Schritt doch manchmal schwer, wenn die Diskussion plötzlich vor der eigenen Haustür stattfindet. Weiterlesen

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Auftragsvergabe

Im Rahmen des vom Land NRW geförderten Projektes „Qualifizierung und Begleitung von Institutionen, Organisationen und Einrichtungen für mehr Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ plant das NS-Dokumentationszentrum, mehrere Aufträge zu vergeben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Ausschreibungen.

  1. Beratung und Weiterbildung: Ausschreibung
  2. Qualifizierung und Dokumentation: Ausschreibung
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Newsletter März 2015

Seit heute steht die März-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter März 2015 zum Download (pdf) bereit.

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„Typisch Jude“ – Eine Dokumentation über aktuellen Antisemitismus

Wann: Dienstag, 10. März 15, 19:00 Uhr
Wo: Ort Filmhaus Köln, Maybachstraße 111, 50670 Köln

Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. lädt ein zur Veranstaltung “Typisch Jude” – Eine Dokumentation über aktuellen Antisemitismus mit Norbert Weinrowsky vom Medienprojekt Wuppertal:

Copyright: Medienprojekt Wuppertal

Copyright: Medienprojekt Wuppertal

“Antisemitismus ist nicht nur ein Thema des Geschichtsunterrichts, kein verstaubter Begriff der Vergangenheit, sondern noch immer Alltagsrealität in Deutschland. Doch wie sind die verschiedenen Perspektiven? Wie erleben jüdische Jugendliche das Leben in Deutschland und inwiefern sind sie von Diskriminierung betroffen? Kommen Jugendliche jüdischen und muslimischen Hintergrunds hier im Land miteinander ins Gespräch? Sind deutsche Jugendliche sich der Stereotypen bewusst, die oft mit dem Begriff “Jude” verbunden sind und übernehmen sie diese bewusst oder unbewusst? In dem Filmprojekt “Typisch Jude” werden diese und weitere Fragen zum Thema “Aktueller Antisemitismus” aufgegriffen. Die Jugendlichen des Medienprojekts Wuppertal haben diese Dokumentation erstellt. Weiterlesen

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„Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik“

FP_FPPodiumsdisgespräch über Hintergründe, Motive und Umgangstrategien mit HoGeSa

Wann: Donnerstag, 22. Januar, 19 Uhr
Wo: 
Kölner Fanprojekt, Gereonswall 112, Köln

Fragt man die Hooligans, so sehen sie sich selbst als unpolitische Gruppierung – doch ist das wirklich der Fall? Kann eine Bewegung wie „Hooligans gegen rotekarteSalafisten“ (HoGeSa) ohne politisches Motiv zustande kommen? Welche Rolle spielen die von den Hooligans als „Lügenpresse“ gekennzeichneten Medien? Und gibt es Prognosen für die weitere Entwicklung von Zusammenschlüssen wie HoGeSa und PEGIDA?
Diesen und weiteren Fragen gehen wir in einer Podiumsdiskussion mit Herrn Richard Gebhardt, Wissenschaftlichem Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen, Herrn Patrick Fels, Mitarbeiter der Info- und Bildungsstätte gegen Rechtsextremismus (ibs) und Herrn Carsten Blecher vom Kölner Fanprojekt, nach.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit e.V. mit dem Kölner Fanprojekt.

Eintritt frei

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