Veröffentlichungen der Mobilen Beratung auf Landes- oder Bundesebene jetzt online

Wir haben die Rubrik „Materialien“ überarbeitet. Neben den Newslettern und den Publikationen der ibs/Mobilen Beratung Köln, finden Sie unter dem Reiter „MBR-Veröffentlichungen“ nun auch Materialien der Mobilen Beratung auf Landes- oder Bundesebene. Alle dort vorgestellten Broschüren können gratis über das Bestellformular bestellt oder direkt als PDF-Version heruntergeladen werden. Darunter etwa die Ende 2017 erschienene Broschüre „Wir holen uns unser Land zurück“ des Bundesverbandes Mobile Beratung zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Parlamenten und Kommunen.
Hier geht es zu „MBR-Veröffentlichungen

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Auftragsvergabe Mobile Beratung

Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln beabsichtigt, im Projekt „Qualifizierung und Begleitung von Institutionen, Organisationen und Einrichtungen für mehr Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ zwei Aufträge zu vergeben.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
Ausschreibung Dokumentation
und der
Ausschreibung Bildungsarbeit

Für fachliche Rückfragen steht Ihnen Herr Killguss, Telefon 0221-2212 7963, E-Mail: hans-peter.killguss@stadt-koeln.de zur Verfügung.
Für Rückfragen zum Angebotsverfahren wenden Sie sich bitte an Frau Wiertz, Telefon 0221- 2212 6339, E-Mail:  isabell.wiertz@stadt-koeln.de

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Blog der Mobilen Beratung zum Wehrhahn-Prozess

Bei einem Sprengstoffanschlag im Juli 2000 auf eine Gruppe Sprachschüler_innen aus mehreren Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion  – unter ihnen sechs Juden und Jüdinnen – wurden zehn Menschen verletzt. Einige schwebten temporär in Lebensgefahr. Eine Schwangere verlor ihr ungeborenes Kind. Es vergingen viele Jahre, in denen sich die Betroffenen vermutlich immer wieder fragten, was da eigentlich genau und wieso geschehen ist. Auch stellt sich die Frage, wieso nicht ermittelt werden konnte wer für diese Tat verantwortlich ist. Erst am 1. Februar 2017 meldeten die polizeilichen Ermittler_innen die Festnahme eines mutmaßlichen (Einzel-)Täters, der bereits 2000 als dringend tatverdächtig galt und dessen Hass auf Geflüchtete und Migrant_innen lange bekannt war. Auch seine Einbindung in die extreme Rechte vor Ort war bekannt. Als offenes Geheimnis gilt, dass Fehler bei den Ermittlungen gemacht wurden, die mit dafür verantwortlich gewesen sein könnten, dass nicht schon viel früher Anklage erhoben werden konnte. Eine vom Landtag NRW angeordnete gründliche Untersuchung des Falls auf ein mögliches Fehlverhalten von Polizei- und Verfassungsschutzbehörden durch den hierfür zuständigen Parlamentarischen NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages NRW blieb jedoch aus. Der „Fall Wehrhahn“ wurde erst kurz vor der Auflösung des Ausschusses thematisiert und in wenigen Stunden abgehandelt.

Seit dem 25. Januar 2018 läuft nun der Prozess gegen Ralf S. vor dem Düsseldorfer Landgericht. Insgesamt sind 37 Prozesstage angesetzt. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf wird den Prozessverlauf über den gesamten Zeitraum verfolgen und regelmäßig auf einem Blog darüber berichten.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts

27. Januar 2018: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

1996 hatte Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar 1945 zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. An diesem Tag befreiten sowjetische Soldaten die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers in Auschwitz(-Birkenau).
Anlässlich dieses Tages finden seitdem in Köln jährlich verschiedene Veranstaltungen des Gedenkens statt. Auch in diesem Jahr wird ein gemischtes Programm von Filmvorführungen, Ausstellungen, Gedenkstunden und anderen angeboten. Genauere Beschreibung zu Inhalt und Rahmen haben wir hier zusammengestellt. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Mahnwache zum 17. Jahrestag des Anschlages in der Kölner Probsteigasse

Wann: Freitag, 19. Januar 2018, 15:00-16:30
Wo: Wallrafplatz, Köln

Die „Initiative Keupstraße ist überall“ lädt ein:

Nach rund 4½ Jahren rückt das Urteil im NSU-Prozess vor dem OLG München immer näher. Am 13. November 2017 begann Nebenklage-Anwältin Edith Lunnebach mit ihrem Plädoyer. Sie vertritt Masliya M., die bei dem rassistischen Bombenanschlag in der Kölner Probsteigasse vom 19. Januar 2001 schwerste Verletzungen erlitt.

Wer hat den Anschlag vorbereitet?

Nach wie vor warten alle Betroffenen der NSU-Anschläge und -Morde auf vollständige Aufklärung, die im Münchner Prozess aufgrund der eng geführten Anklage gegen lediglich fünf Beschuldigte nicht geleistet wird. RA Lunnebach geht davon aus, dass „der Anschlag in der Probsteigasse nicht alleine von den angeblich nur drei Mitgliedern der NSU-Zelle und dem Angeklagten Eminger begangen worden ist“. Der Netzwerk-Charakter mit Unterstützer*innen an allen Tatorten lasse sich beim Anschlag in der Probsteigasse deutlich nachzeichnen: „Wie, wenn nicht mit Hilfe von in die tödliche Gedankenwelt des NSU eingeweihten Mittätern aus dem Kölner Raum, soll denn die Tatortauswahl Probsteigasse stattgefunden haben?“ – „Ein in den Tatplan eingeweihter und mit Ortskenntnissen in Köln versehener unerkannter Mittäter aus den Reihen des NSU muss den Anschlagsort ausgesucht haben und die Sprengfalle deponiert haben.“ Weiterlesen

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

„Vor Ort”-Texte aktualisiert

Wir haben die Hintergrund-Texte in der Rubrik „Vor Ort” für die Stadt Aachen, sowie für die Kreise Städteregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg und Rhein-Erft aktualisiert. Die Informationen entsprechen dem Sachstand von Anfang Januar 2018.
Unter „Vor Ort” informieren wir über extrem rechte Gruppen und deren Aktivitäten in den Kreisen und kreisfreien Städten des Regierungsbezirks Köln. Außerdem finden Sie hier Kontaktmöglichkeiten zu ausgewählten zivilgesellschaftliche Bündnissen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.
Hier geht es zur Rubrik „Vor Ort”.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Newsletter Januar 2018

Seit heute steht die Januar-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Januar 2018 zum Download (pdf) bereit.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Prozess wegen neonazistischer Gewalttat

„Rufst du die Polizei, passiert dir sowas nochmal“ – mit diesen Worten drohte ein junger Mann seinem am Boden liegenden Opfer in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar 2017 in Dahlerau (Radevormwald), nachdem er ihn mehrfach geschlagen und getreten hatte. Der Angegriffene ist Jan Bäcker, 29, Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und zu dem Zeitpunkt Landtagskandidat für die Partei „Die Partei“, der Täter Eric F. aus dem Umfeld des extrem rechten, 2013 als kriminelle Vereinigung eingestuften „Freundeskreis Rade“ und der extrem rechten Kleinstpartei „Die Rechte“, er soll bereits mehrfach Antifaschist_innen bedroht haben. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Jahresrückblick 2017 NRW


Zwischen „bürgerlicher Widerstandsbewegung“ und militantem Neonazismus

Jahresrückblick 2017: Die AfD zieht in Nordrhein-Westfalen in den Landtag ein und legt zur Bundestagswahl noch einmal zu. Rechtsextreme Strukturen agieren als „Die Rechte“ vor allem in Köln und Aachen mit Propaganda und Gewalt. Der „Kampf der Nibelungen“ ist eine Highlight-Event für die Rechtsaußen-Szene.

Belltower.News befragte Ende 2017 zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur_innen über die Situation in ihrem Bundesland. Den Jahresrückblick für Nordrhein-Westfalen schrieb Michael Sturm von mobim für die Mobile Beratung NRW.

Hier geht es zum Artikel bei Belltower.News

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar

Ausstellungseröffnung: IM RECHTEN LICHT

Wann: Freitag, 15. Dezember 2017, 19 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Das Kölnische Stadtmuseum lädt ein:
Die Kölner Künstlerin und Fotografin Karin Richert hat zehn Jahre lang die rechtsgerichtete Szene in Köln und NRW mit ihrer Kamera beobachtet und dokumentiert. Die Fotos geben Einblick in Milieus, die ihren Hass und ihre Demokratiefeindlichkeit auf die Straße tragen. Begleitet werden die Fotografien in der Ausstellung von Texttafeln, die über Ziele und Vorgehensweise der einzelnen Gruppen und Parteien informieren. Auch die Appelle der Gegendemonstranten für eine offene und tolerante Gesellschaft werden fotografisch präsentiert.
Rechtes Gedankengut versteckt sich heute hinter vielen Masken. Karin Richerts Fotos zeigen: Die Anhänger dieses politischen Spektrums sind nicht nur Menschen mit Bomberjacken und Springerstiefeln. Rechte Weltanschauungen treten äußerlich in vielfältiger Gestalt in Erscheinung. Manche Gruppierungen adaptieren bewusst den Stil moderner Jugendkulturen, andere präsentieren sich sehr bürgerlich. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Aktuelles | Hinterlasse einen Kommentar