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Zeitzeug*innenprojekt

Im Mai 1940 begannen die deutschen Behörden des NS-Regimes in Köln mit den Deportationen der Rom:nja und Sinti:ze aus dem Reichsgebiet in das „Generalgouvernement“. Damit wurde ein Prozess der Ausgrenzung und Verfolgung fortgesetzt, der in den Folgejahren zu einem Genozid führte, dem mindestens 200.000 Menschen zum Opfer fielen. Um die Anerkennung für das erlittene Leid musste jahrzehntelang gestritten werden und auch heute noch werden Menschen als Rom:nja und Sinti:ze diskriminiert.
Das Projekt „Gegen das Vergessen und Verdrängen – Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze“ von Rom e.V. und Romane Romnja sucht seit Februar 2021 Zeitzeug*innen für Interviews, mit dem Ziel Erinnerungen und Erfahrungen der 2. und 3. Generation nach dem NS-Völkermord zu bewahren. Aus den Interviews soll u.a. ein Film entstehen und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.
Die Pressemitteilung zum Projekt „Gegen das Vergessen und Verdrängen Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze“ finden Sie hier.

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