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Rechter „Trauermarsch“ in Leverkusen

Etwa 30 Anhänger_innen des extrem rechten Spektrums versammelten sich am Tag der Deutschen Einheit zu einer „Kundgebung mit Trauermarsch“ in Leverkusen. Veranstalter war Thomas Matzke aus Hennef, der dem „Abakus e.V.“ vorsteht. Dahinter verbirgt sich ein Medienprojekt, das nach eigener Aussage ein „bürgernaher Blog zu Politik, Zeitgeschehen, Gesellschaft und Wirtschaft“, der „Klartext ohne Ideologie, Genderwahn und Political Correctness“ verspricht und als ein weiteres Kleinstprojekt im Spektrum rechter Verschwörungsanhänger_innen zu bezeichnen ist. Neben „Abakus e.V.“ wurde die Kundgebung u.a. von pro NRW, dem „Frauenbündnis Kandel“, den „Patrioten NRW“ sowie der Kleinstgruppe „Beweg was! Für Deutschland“ beworben. Auch der Kölner Kreisverband der NPD rief in den sozialen Netzwerken zur Teilnahme auf.
Unter dem Motto „Trauermarsch für die Opfer der Flüchtlingsmorde infolge Merkels verkorkster Einwanderungspolitik“ formierte sich die Kundgebung am Wiesdorfer Platz vor dem Rathaus in Leverkusen, wo u.a. ein Gastredner von „Pegida“ sprach. Neben Thomas Matzke ging der pro NRW-Vorsitzende Markus Beisicht beim Trauermarsch voran. Trotz des geringen Zuspruchs sprach Beisicht im Nachhinein von einer „erfolgreich verlaufenden Veranstaltung“ und konstatierte ein „kampagnenfähiges überparteiliches patriotisches Bündnis“. (kl)

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