„Pro NRW“ entdeckt in Radevormwald „linke Politkriminelle“

RADEVORMWALD – Inzwischen haben es viele Menschen in Radevormwald satt. Sie wollen nicht, dass ihre Stadt ständig mit Rechtsextremismus und Rassismus in Verbindung gebracht wird. Der oberbergische „pro NRW“-Kreisvorsitzende hat jetzt aber eine neue Gefahr in der Stadt ausgemacht: den Linksextremismus.

Immer wieder machte in den letzten Wochen und Monaten die extrem rechte Szene in Radevormwald von sich reden. So gehen mehrere Straftaten auf das Konto von Neonazis. Dabei wurden nicht nur ein Fenster der Moschee eingeworfen*, sondern auch Menschen angegriffen und verletzt.** Im öffentlichen Raum ist die rassistische Propaganda präsent durch Hakenkreuzschmierereien an Bushaltestellen und Häuserwänden oder durch Aufkleber. Die Vertreter von „pro NRW“ hatten dazu im Rat bislang geschwiegen. Einer Resolution des Rates stimmten alle Parteien zu – bis auf „pro NRW“.

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ibs-Newsletter August 2011 erschienen

Seit heute steht die August-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik “Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine Publikation vor.

Newsletter ibs August 2011 als pdf zum Download

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NPD-Demo am Kölner Hauptbahnhof gegen „Kinderschänder“

Verhinderter Aufmarsch (Bild: D. Clemens)

Eigentlich wollten am Samstag, den 30. Juli 2011, Mitglieder der NPD und ihrer Jugendorganisation eine Demonstration in Köln unter dem Motto „Todesstrafe für Kinderschänder!“ durchführen. Über 200 Gegendemonstrantinnen und -demonstranten hinderten die zwölf hauptsächlich aus der Region Niederrhein angereisten Neonazis jedoch daran, ihre bei der Polizei angemeldete Versammlung abzuhalten. Bereits nach knapp einer Stunde mussten die Rechten unverrichteter Dinge und unter massivem Polizeischutz die Heimreise antreten.

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Leverkusen: Brandanschlag aus rassistischer Motivation?

Mehrere Brandsätze schleuderten bislang noch unbekannte Täter in der Nacht auf Montag in ein Wohnhaus in Leverkusen-Wiesdorf. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten noch rechtzeitig aus dem brennenden Haus flüchten, das durch den Brand weitestgehend zerstört wurde. Die Molotow-Cocktails entzündeten im Erdgeschoss ein Kinderschlafzimmer, in dem sich nur durch Zufall kein Kind aufgehalten habe, so die Bewohner. Im Haus wohnen Mitglieder einer Roma-Familie, weswegen die Polizei auch eine rassistische Motivation nicht ausschließt. Weiterlesen

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Neue Veröffentlichung „‚Dagegen!‘ Und dann…?! Rechtsextreme Straßenpolitik und zivilgesellschaftliche Gegenstrategien in NRW“

Wie hat sich die Demonstrationspolitik der Neonazis in den letzten Jahren entwickelt? Welche Konsequenzen haben der Ruf nach Verboten und die Veränderungen in den Versammlungsgesetzen? Wie organisieren sich erfolgreiche Bündnisse? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es in NRW?

Diese und weitere Fragen wurden während der Tagungen „Provokation und Propaganda Rechtsextreme Straßenpolitik als Herausforderung für die Zivilgesellschaft“ (19. Juni 2009) und den beiden Workshoptagungen „‘Dagegen!’ Und dann…?! Bündnisse gegen Rechtsextremismus in NRW“ (13. März 2010 in Bochum, 18. Juni 2011 in Dortmund) diskutiert. Sie bilden die Grundlage einer neuen Publikation, die von Heiko Klare und Michael Sturm (mobim) als Band 14 der Reihe „Villa ten Hompel Aktuell“ herausgegeben wird. Weiterlesen

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ibs-Bildungsveranstaltungen: Merkblatt für Schulen online

Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) bietet verschiedene Bildungsangebote speziell für Schulen an. Unsere pädagogischen Grundsätze sind geprägt von Lebensweltbezug, Teilnehmerorientierung und Methodenvielfalt. Die Bildungsangebote setzen daher nicht allein auf Wissensvermittlung, sondern fördern ebenso die Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit dem Thema. Unsere Workshops können den Unterricht in der Schule ergänzen, weitere Aktivitäten begleiten oder Teil eines Projekttages bzw. einer Projektwoche sein.

Wir haben nun in einem Merkblatt für Schulen unser Angebot zusammen gefasst und erläutern zudem, was LehrerInnen und SchülerInnen beachten sollten, wenn sie mit der ibs einen Workshop an ihrer Schule durchführen wollen.

Das Merkblatt könne sie hier herunterladen (pdf).

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ibs-Newsletter Juli/2011 erschienen

Seit heute steht die Juli-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand“ informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine Publikation vor.  In der aktuellen Ausgabe finden Sie noch einen Bericht über die Workshop-Tagung „Dagegen… und dann?!“, zu der die Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus am 18. Juni nach Dortmund eingeladen hatten.

Der ibs-Newsletter Juli/2011 (pdf) kann hier heruntergeladen werden.

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Pulheim: „Putzmunter gegen rechts“

Mit Spatel und Putzmittel entfernten Pulheimer Bürgerinnen und Bürger am Samstag gemeinsam rechte Parolen und Schmierereien im öffentlichen Raum. An der Aktion „Putzmunter gegen rechts“ nahmen auch zahlreiche Schulen und Vereine teil. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete am Montag über die gelungene Aktion.

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Per la Vita: Esther Bejarano und Microphone Mafia kommen ins NS-Dokumentationszentrum

Per la Vita – ein ungewöhnliches musikalisches Projekt stellt sich vor: Orient trifft Okzident, die Jüdin den Moslem, die Atheistin den Christen, Süd trifft Nord, alt trifft jung, Frau trifft Mann, Tradition trifft Moderne, Folklore trifft Rap, die Familie Bejarano trifft Microphone Mafia – und alle arbeiten gleichberechtigt nebeneinander. Esther Bejarano ging durch die Hölle von Auschwitz und Ravensbrück, ihre Kinder Edna und Joram konnten und können den ungebrochenen Antisemitismus in der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft am eigenen Leibe spüren. Ihr Programm „Lider far´s Leben“ besteht zu einem Teil aus Liedern in jiddischer Sprache, die in den Ghettos und KZs entstanden sind. Rosario Pennino, Kutlu Yurtseven und Önder Bardakci sind typische „Jugendliche mit Migrationshintergrund“: aufgewachsen im Kölner Arbeiterviertel wurden und werden sie zeitlebens mit Rassismus konfrontiert. Ihre Erfahrungen verarbeiten sie in ihren Musikstücken. In das Projekt „Per La Vita“ – Für das Leben – fließen sehr unterschiedliche Erfahrungen ein. Diese brachten die Bejaranos und Microphone Mafia in der Gegenwart zusammen, um sie mit anderen zu teilen, aus ihnen zu lernen und gemeinsam für eine bessere Zukunft einzutreten. An diesem Abend wird Esther Bejarano aus Ihrem neuen Buch vorlesen, aber auch mit Microphone-Mafia über das gemeinsame Projekt sprechen und einige Musikstücke vorstellen.

07. Juli 2011 – 19.00 Uhr

Eintritt: 5,- EUR (ermäßigt 3,- EUR)
Treffpunkt: EL-DE-Haus, NS-Dok, Köln
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum

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„Bratwurst und Blockaden“

Bei einer Workshoptagung für Engagierte in NRW diskutierten die TeilnehmerInnen über Chancen und Schwierigkeiten der Arbeit in Bündnissen und Initiativen vor Ort.

Bereits zum zweiten Mal fand am 18. Juni 2011 unter dem Motto „Dagegen! … und dann?!“ eine von den Mobilen Beratungsteams in NRW organisierte Workshoptagung statt, welche verschiede-nen gegen Rechtsextremismus engagierten Bündnissen, Initiativen und Einzelpersonen als Forum zum Erfahrungsaustausch und als Vernetzungsmöglichkeit dienen sollte. Knapp 60 TeilnehmerInnen versammelten sich schließlich im Jugendfreizeitzentrum „Big Tipi“ im Dortmunder Fredenbaumpark und diskutierten im Plenum und in verschiedenen Workshops Perspektiven und Konzepte ihrer Arbeit, aber auch Schwierigkeiten, die sich im Engagement gegen extrem rechte Gruppierungen ergeben. Weiterlesen

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