Beratung und Unterstützung für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt

OBR – Opferberatung Rheinland
Neue Beratungsstelle für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt im Rheinland

In Nordrhein-Westfalen werden Menschen täglich Opfer rechtsmotivierter, rassistischer und/oder antisemitischer Übergriffe. Immer wieder kommt es auch zu schweren Bedrohungen und Gewalttaten gegen Personen, die nicht in das rechtsextreme und rassistische Weltbild passen. Zu den Betroffenen gehören Migrantinnen und Migranten, politisch Andersdenkende und Andersgläubige, alternative Jugendliche, Schwarze Deutsche, Flüchtlinge, Wohnungslose oder Schwule und Lesben. Weiterlesen

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NPD-„Flaggschiff“ kommt nach Köln und Bonn

Seit knapp zwei Wochen ist die NPD in Deutschland mit ihrem „Flaggschiff“ unterwegs und sorgt damit für Aufsehen. Der mit NPD-Plakaten versehene LKW fährt verschiedene Städte im gesamten Bundesgebiet an, um ein „deutliches Zeichen gegen die systematische Ausplünderung unseres Volkes zugunsten von Zockerbanken und EU-Pleitestaaten“ zu setzen. Am Dienstag und Mittwoch wird das „Flaggschiff“ auch in Köln und Bonn Halt machen; die Partei wird darüber hinaus Kundgebungen in den rheinischen Großstädten abhalten. Weiterlesen

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Gedenken an Kölner Opfer des Nationalsozialismus

Kundgebung vor dem ehemaligen Wohnhaus von Dr. Erich Klibansky (Foto: ak)

Zum 70. Mal jährte sich am 20. Juli der Tag der Deportation von Jüdinnen und Juden aus dem Großraum Köln. Im Gedenken an die Entrechtung und Verfolgung von Jüdinnen und Juden zur Zeit des Nationalsozialismus versammelten sich am späten Nachmittag etwa 150 Menschen in der Kölner Südstadt. Vor dem einstigen Wohnhaus von Dr. Erich Klibansky, dem ehemaligen Direktor der jüdischen Jawne-Schule in Köln, wurde auf vielfältige Art und Weise im öffentlichen Raum erinnert. Schließlich sei das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus nicht ausschließlich in Museen zu verbannen, sondern gehöre in den Alltag der Menschen, so ein Redner. Weiterlesen

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Newsletter Juli 2012

Seit heute steht die Juli-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik “Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Juli 2012 zum Download (pdf) bereit.

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Was tun zwischen den Aufmärschen?

Konstruktive Diskussionen bei Tagung „Dagegen! Und dann…?!“ für Bündnisse gegen Rechts in Bochum

„Man braucht einen langen Atem“, dabei waren sich die VertreterInnen verschiedener Bündnisse auf dem Podium bei der Eingangsdiskussion einig. Moderiert von Nina Bramkamp von der Wuppertaler Initiative tauschten sich zu Beginn der dritten Workshoptagung „Dagegen! Und dann…?!“ am Samstag, 16.6.2012, im Bahnhof Langendreer Engagierte vom Dortmunder Antifa Bündnis, der Initiave Langendreer gegen Nazis, der Bürgerinitiative „Zivilcourage für Kamen“ und „Gemeinsam gegen Neonazis“ aus Eschweiler mit den über 60 Teilnehmenden aus. Weiterlesen

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Moderator von Neonazi-Forum „Thiazi“ arbeitete als „Deeskalationstrainer“

Mitte Juni begann die bürgerliche Fassade zu bröckeln. Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Betreiber des neonazistischen „Thiazi“-Internetforums wurde auch eine Wohnung in Selfkant (Kreis Heinsberg) durchsucht. Ermittelt wird gegen Marian R., laut einer Antifa-Gruppe zeitweise der drittwichtigste Mann unter den Forenbetreibern. Besagter Gruppe liegen umfangreiche interne Daten vor, aus denen sie ihren Schluss zieht. R. jedoch fiel außerhalb der virtuellen Welt nicht als Neonazi auf. Er leitete die Station einer psychiatrischen Klinik, schrieb Texte über Gewaltdeeskalation und schulte sogar Polizisten und antirassistische Initiativen. Weiterlesen

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Analyse zum Abschneiden von Pro NRW bei den Landtagswahlen 2012

Die Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus hat anläßlich der NRW-Landtagswahlen 2012 eine Analyse zu Wahlkampf und Wahlergebnissen der „Bürgerbewegung Pro NRW“ erstellt.
Download als PDF (Rechtsklick, Ziel speichern unter…)

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Rede von Mitat Özdemir anläßlich des Solidaritätsfests auf der Keupstraße

Am 09. und 10. Juni fand in Köln-Mülheim ein Solidaritätsfest in der Keupstraße statt. Anlaß war der Jahrestag eines 2004 verübeten Bombenanschlags durch den Nationalsozia-listischen Untergrund (NSU) auf eben diese Strasse.
Die Rede des Vorsitzenden der IG Keupstrasse e.V. Mitat Özdemir ist hier dokumentiert.

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Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma – Rezeption und Auswirkungen bis heute

Vortrag
Freitag, 22. Juni 2012, um 19.30 Uhr, EL-DE-Haus

Bis heute gehört der Holocaust an Sinti und Roma zu den am wenigsten bekannten Verbrechen des NS-Regimes. Dem nationalsozialistischen Völkermord sind etwa eine halbe Million Sinti und Roma zum Opfer gefallen. Sie waren Opfer von Vergasungsaktionen, vor allem in Auschwitz, von Massen-erschießungen sowie von Zwangsarbeit, medizinischen Experimenten und sogenannten Todes-märschen. Weiterlesen

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Köln-Esch-Auweiler: Ein Dorf bezieht Stellung

Graffitis mit NS-Parolen an den Wänden, Propaganda-Aufkleber an Laternen und sogar Gewalttaten gegen Jugendliche: Neonazis treten auch in Köln-Esch-Auweiler vermehrt an die Öffentlichkeit. Im Stadtteil ist eine neonazistische Gruppierung aktiv, die vor allem unter dem Namen „Autonome Nationalisten Pulheim“ (ANP) auftritt und die über gute Kontakte in das Neonazi-Netzwerk in NRW verfügt. Erst Anfang Mai hat das Innenministerium eine Gruppe dieses Netzwerks, die „Kameradschaft Walther Spangenberg/Freie Kräfte Köln“ um ihren Anführer Axel Reitz aus Pulheim, verboten. Zahlreiche Hausdurchsuchungen waren die Folge. Doch auch dort, wo sich die Neonazis nicht offen zeigen, werden sie in Esch-Auweiler zum Problem: Sie versuchen Jugendliche für die Szene zu gewinnen und suchen deshalb Betätigungsmöglichkeiten in lokalen Vereinen.

Die Escher Vereine wollen hier nicht länger tatenlos zu sehen und haben deshalb zusammen mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus eine Infoveranstaltung organisiert. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.

Die Mitarbeiter der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-DOK der Stadt Köln werden einen Überblick über die rechte Szene geben: Wie treten Neonazis heutzutage auf? Welche Gefahren gehen von diesen Gruppen aus? Wie ist das Problem in Esch zu bewerten? Gemeinsam soll dann diskutiert werden, was gegen Neonazis im Stadtteil unternommen werden kann.

Mittwoch, 20. Juni 2012
19:00 Uhr
Grundschule Köln-Esch

Hinweis: Mitglieder rechtsextremer Parteien und Gruppierungen, sowie Personen, die bereits in der Vergangenheit durch rassistische und antisemitische Beiträge störend aufgefallen sind, erhalten keinen Zutritt. Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.  

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