Pressestimmen zur Veranstaltung „Ein Jahr Auseinandersetzung um den NSU“

Etwa 100 Personen besuchten am vergangenen Donnerstag die Veranstaltung „Ein Jahr Auseinandersetzung um den NSU“ in der Mühlheimer VHS. Am vorherigen Rundgang über die Keupstraße nahmen ca. 30 Personen teil. Wir dokumentieren im folgenden die Berichte des Stadtanzeigers und des WDR.

Kölner Stadt Anzeiger „Menschen fühlen sich alleine gelassen“
WDR „Vergessen in der Keupstraße“

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Newsletter November 2012

Seit heute steht die November-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter November 2012 zum Download (pdf) bereit.

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Veranstaltung: Ein Jahr Auseinandersetzung um den NSU

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kiliç, Mehmet Turgut, Ismail Yaşar, Thoedoros Boulgarides, Mehmet Kubaşik, Halit Yozgat. Neun migrantische Arbeiter und Kleinunternehmer wurden in den Jahren 2000 bis 2006 kaltblütig hingerichtet, erschossen mit derselben Tatwaffe. Jahrelang konnte die Polizei die Morde nicht aufklären, weil Rassismus nie ernsthaft als Tatmotiv in Erwägung gezogen wurde.

Erst ein Zufall machte im November 2011 die Existenz einer für die Morde verantwortlichen rechtsterroristischen Gruppe in Deutschland bekannt. Die Gruppe, die sich selbst „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nannte, ermordete 2007 zudem die Polizistin Michèle Kiesewetter und verübte mindestens zwei Bombenanschläge in Köln, 2001 in der Probsteigasse sowie 2004 in der Keupstraße, bei denen zahlreiche Menschen verletzt wurden. Weiterlesen

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IG Keupstraße: Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Die Interessengemeinschaft (IG) Keupstraße hat sich in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel gewandt, um gegen die Verteilung von Postkarten der Kampagne „Vermisst“ in der Keupstraße zu protestieren. Wir dokumentieren den Brief im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

die Keupstraße in Köln-Mülheim ist eine bunt gemischte Straße. Menschen unterschiedlicher Herkunft leben und arbeiten hier. Als Interessengemeinschaft Keupstraße e.V. vertreten wir die Inhaberinnen und Inhaber von 108 Geschäften.

Unsere Straße ist aber auch der Schauplatz des schrecklichen Nagelbombenanschlags von 2004, bei dem 22 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Weiterlesen

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Veranstaltung „Keine Räume für Nazis“ in Jülich

Am Mittwoch, den 17.10. fand in dem Jülicher Gymnasium Zitadelle eine Informationsveranstaltung der Stadt Jülich zu Anmietungsversuchen der extremen Rechten statt. Vor 30 Teil-nehmenden aus der Gastronomie und der Lokalpolitik referierte Hendrik Puls, Mitarbeiter der „Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im RB Köln“. Nachdem über extrem rechten Strukturen vor Ort informiert wurde, ging es vor allem um Handlungsoptionen von VermieterInnen und GastwirtInnen, die mit extrem rechten Anmietungen konfrontiert sind.

Neonazis versuchen auf der Suche nach Räumlichkeiten für Veranstaltungen häufig, diese unter falschen oder mangelnden Angaben anzumieten, um so Problemen aus dem Weg zu gehen. Die Verantwortlichen für die Räume stellt dies vor das Problem, dass sie extrem rechte MieterInnen nicht erkennen und mit einer Veranstaltung in ihrem Haus konfrontiert sind. Aufmerksamkeit und das notwendige Fachwissen über die rechte Szene helfen, extrem rechte Bestrebungen frühzeitig oder am Veranstaltungstag zu erkennen. Wehren können sich VermieterInnen gegen die unliebsamen Gäste, insbesondere durch entsprechende Klauseln in Mietverträgen und die Inanspruchnahme des Hausrechts. In der Handreichung „Keine Räume für Nazis“ hat die Mobile Beratung hilfreiche Ratschläge zusammengestellt.

Ergänzt wurden diese Ausführungen durch die Einschätzungen und Erfahrungen von Herrn Deckstein, Leiter der Polizeiwache Jülich. Die Polizei bot den anwesenden VermieterInnen ihre Unterstützung an.

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Artikel von Aram Mattioli über die Lega Nord jetzt online

Der Artikel von Aram Mattioli „Biedermänner und Brandstifter. Beobachtungen zu Ideologie und politischem Stil der Lega Nord“ steht nun als pdf zum Download zur Verfügung.  Er wurde veröffentlicht in: Alexander Häusler / Hans-Peter Killguss (Hg.): Das Geschäft mit der Angst. Rechtspopulismus, Muslimfeindlichkeit und die extreme Rechte in Europa, S. 73-85, Köln (ISBN 978-3-9386-18-3).

Die Veröffentlichung ist für Euro 9,90 bestellbar unter: nsdok@stadt-koeln.de

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Tagungsbericht: „Rechte Gewalt in Deutschland. Dimensionen – Wahrnehmungen – Diskurse“

7./8. September 2012
Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

von Anna Herkenhoff, Michael Sturm und Heiko Klare

„Überrascht hat uns nicht die Tatsache rechten Terrors, sondern vor allem, dass wir das so nicht haben kommen sehen“ machte Andrea Röpke, Fachjournalistin und langjährige Beobachterin der extrem rechten Szene in Deutschland, ihre Wahrnehmung der NSU-(Selbst-)Aufdeckung deutlich. Gemeinsam mit Dr. Stefan Dierbach, Bianca Klose, Hans-Peter Killguss und Dr. Mehmet Ata sowie knapp 50 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Praxis diskutierte Röpke am 7. und 8. September 2012 über „Rechte Gewalt in Deutschland“. Im Rahmen der von IDA-NRW (Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen), dem Geschichtsort Villa ten Hompel sowie der Mobilen Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie (mobim) veranstalteten Tagung ging es zum einen darum, die Entwicklungslinien, Dimensionen und Ausprägungen Rechter Gewalt in Deutschland zu bilanzieren. Diese hat seit 1990 nicht nur weit über hundert Todesopfer gefordert, sie hat unter jenen, die in den Weltbildern der extremen Rechten zu Feinden erklärt werden, vielfach auch permanente Angst und Verunsicherung hervorgerufen. Diese Bedrohungsgefühle und oftmals auch realen Gewalterfahrungen haben bislang allerdings kaum gesellschaftliche, mediale und politische Aufmerksamkeit erfahren. Somit richtete sich der Fokus der Tagung in kritischer Perspektive auch auf die öffentlichen Wahrnehmungen von und die Diskurse über Rechte Gewalt in Deutschland.
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„Kommunalpolitische Vereinigung“ der NPD bereitet sich auf „Super-Kommunalwahljahr“ 2014 vor

Ein Beitrag des Projekts »Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse«

Unter Anwesenheit von rechtsextremen Mandatsträger/innen aus sechs Bundesländern hielt die „Kommunalpolitische Vereinigung“ (KPV) der NPD am 16. September im vogtländischen Plauen (Sachsen) ihren Bundeskongress ab und wählte einen neuen Vorstand. Diesem gehören neben dem alten und neuen Vorsitzenden Hartmut Krien aus Dresden unter anderen auch das Münchner Stadtratsmitglied Karl Richter und der Oranienburger Detlev Appel an.
Letzterer soll zukünftig im Internet recherchieren und die Veröffentlichungen der kommunalen Mandatsträger/innen der NPD zentral sammeln.
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Newsletter Oktober 2012

Seit heute steht die Oktober-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Oktober 2012 zum Download (pdf) bereit.

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Mit Spachteln und Schwämmen gegen Neonazipropaganda

Zum wiederholten Male säuberten Pulheimer BürgerInnen ihre Stadt von neonazistischen Graffiti und Aufklebern. Organisiert wurde die Aktion „Pulheim putzmunter“ von der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus“, des Geschwister Scholl Gymnasiums und dem „Netzwerk buntes Pulheim“. Neonazis der „Autonomen Nationalisten Pulheim“  wurden an diesem Tag nicht gesichtet. Aktiv ist die Gruppe aber nach wie vor: erst kürzlich wurde ein führendes Mitglied wegen Körperverletzung verurteilt.
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