Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Bild21996 hatte Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar 1945 zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. An diesem Tag befreiten sowjetische Soldaten die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers in Auschwitz(-Birkenau). Auch 2017 finden in Köln verschiedene Veranstaltungen am und um den 27. Januar statt. Weiterlesen

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Pressegespräch im NS-Dokumentationszentrum

(c) MFKJKS NRW / H. Severin

(c) MFKJKS NRW / H. Severin

„Ich habe da auch schon mal angerufen, das hat mir damals sehr geholfen.“ Auch Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW (MFKJKS), konnte von ihrer positiven Erfahrung mit der Mobilen Beratung NRW berichten. Zu einem Pressegespräch mit der Ministerin hatten das MFKJKS und das NS-Dokumentationszentrum als Träger der Mobilen Beratung eingeladen, um Einblicke in die Arbeit der Teams in NRW und aktuelle Herausforderungen im Bereich extreme Rechte und Rechtspopulismus zu geben. Mario Dahm, Vertreter des Bündnis „Bunter Rhein-Sieg-Kreis“, betonte die Unterstützung der Berater_innen bei der Zielfindung und dem Aufbau des Bündnisses, das sich in der Region mit den Identitären, der NPD und Neonazistrukturen, aber auch der AfD auseinander setzt: „Mit eurer Expertise habt ihr uns immer wieder auch bei den Einschätzungen geholfen“. Weiterlesen

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PRESSEMITTEILUNG Mobile Beratung NRW: „Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus wertschätzen“

resized__200x271_MBR-logoDie rechtsextreme Partei NPD wird nicht verboten. Der Antrag der Bundesländer auf ein Parteiverbot der NPD wurde abgelehnt. Ein erster Anlauf für ein solches Verbot war bereits im Jahr 2003 gescheitert, dieses Mal aber aus anderen Gründen. In der Begründung des Bundesverfassungsgerichts heute Morgen wurde der NPD zwar eine verfassungsfeindliche Haltung attestiert. So heißt es „Das politische Konzept der NPD ist auf die Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gerichtet.“ Des Weiteren wird der NPD eine „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ zugeschrieben. Ein Parteiverbot wurde aber mit der Begründung, dass die NPD momentan nicht in der politischen Lage sei ihre verfassungswidrigen Ziele umzusetzen, abgelehnt. Weiterlesen

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Newsletter Januar 2017

Seit heute steht die Januar-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Januar 2017 zum Download (pdf) bereit.

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„Vor Ort”-Texte aktualisiert

RG-Koeln-Karte-kleinWir haben die Hintergrund-Texte in der Rubrik „Vor Ort” für die Stadt Aachen, sowie für die Kreise Städteregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg und Rhein-Erft aktualisiert. Die Informationen entsprechen dem Sachstand von Ende Dezember 2016.
Unter „Vor Ort” informieren wir über extrem rechte Gruppen und deren Aktivitäten in den Kreisen und kreisfreien Städten des Regierungsbezirks Köln. Außerdem finden Sie hier Kontaktmöglichkeiten zu ausgewählten zivilgesellschaftliche Bündnissen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.
Hier geht es zur Rubrik „Vor Ort”.

 

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Weihnachtspause

Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus macht Weihnachtspause. Ab dem 9. Januar 2017 sind wir wieder für Sie da. Wir wünschen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

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Newsletter Dezember 2016

Seit heute steht die Dezember-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Dezember 2016 zum Download (pdf) bereit.

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Gesprächsnachmittag: Umkämpfte Räume. Widerstand & Rassismus in Ost- und Westdeutschland

Wann: Sonntag, 4. Dezember 2016, 17 Uhr
Wo: Allerweltshaus, Körnerstr. 77, Köln

Das Kölner Tribunal-Forum lädt ein:

Der NSU hat gezielt migrantische Menschen angegriffen, deren Geschäfte und Existenzen eine selbstverständliche, gesellschaftliche Realität waren und sind. Doch diese Realität wurde und wird durch lange Kämpfe und Widerständigkeit gegen gesellschaftlichen Rassismus geschaffen. In Ost- und Westdeutschland fanden diese unter verschiedenen Vorrausetzungen statt.
Der Gesprächsnachmittag will diese Geschichten erzählen und ihre Konfrontation mit dem rassistischen Rollback der Wiedervereinigung thematisieren. Unter migrantischen Perspektiven wollen wir so einen Blick auf das gesellschaftspolitische Klima werfen, in dem das Netzwerk des NSU entstanden ist ohne wie üblich nur die Täter_innen-Strukturen zu betrachten. Wir wollen damit die wichtige gesellschaftsbildende Rolle der migrantischen Kämpfe zeigen und zugleich verdeutlichen, was der NSU angreifen wollte.Weiterlesen

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Öffentliche Projektion und Gedenkgang gegen Antisemitismus

Wann: Mittwoch, 30. November, 17:00
Wo: Quatermarkt am Wallraf-Richartz-Museum

15095442_549214325288692_1561456383446371071_nEine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Jederzeit wieder! Gemeinsam gegen Antisemitismus“ der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. in Kooperation mit der Grünen Jugend Köln, den Jusos Köln-Rodenkirchen sowie den Schüler*innen gegen Rechts Köln:

2015 wurden 1366 antisemitische Straftaten polizeilich registriert – die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Anlässlich dieser alarmierenden Zahlen veranstaltet die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Grünen Jugend Köln, den Jusos Köln-Rodenkirchen sowie den Schülern gegen Rechts Köln am 30. November 2016 eine Kundgebung gegen Antisemitismus und Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden.

Wie bereits im letzten Jahr geschieht dies in Form einer öffentlichen Projektion. Um 17 Uhr wird die Kundgebung mit einem Redebeitrag von Herrn Miguel Freund aus dem Vorstand der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit eröffnet. Im Anschluss wird eine Auswahl antisemitischer Straftaten aus dem vergangenen Jahr auf eine Außenwand des Museums projiziert, womit auf die unentwegt hohen Zahlen antisemitischer Gewalt in Deutschland aufmerksam gemacht werden soll. Weiterlesen

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Vortrag: Die Sprengstoffanschläge der 1990er-Jahre in Köln: Bilderstöckchen, Mauenheim, Ehrenfeld. Verdrängt, vergessen, abgehakt?

Wann: Donnerstag, 24. November 2016, 19 Uhr
Wo: Gemeindezentrum Nathanael-Gemeinde, Escher Straße 160, Köln

bild3Das „Bündnis Köln-Nord gegen Rechts“ lädt im Zusammenhang des fünften Jahrestags der Selbstenttarnung der Nazi-Terrorgruppe NSU alle interessierten Leute und Gruppen aus dem Stadtteil zu einer Veranstaltung ein:
Das Thema sind die rassistischen Sprengstoffanschläge von 1992/93 in Bilderstöckchen, Mauenheim und Ehrenfeld. Damals wurde im angespannten gesellschaftlichen Klima der Übergriffe von Rostock und den Mordbrennereien von Solingen das Asylrecht beschnitten. Während der Anschlag des NSU in der Mülheimer Keupstraße 2004 und der in der Probsteigasse in Köln 2001 mittlerweile prozessual, medial und im Landtagsuntersuchungsausschuss von NRW stark thematisiert sind, sind die hiesigen Anschläge, bei denen u. a. ein türkischer Bürger ein Auge verlor, bis heute unaufgearbeitet, obwohl personell und von der Bauart der Bomben viel für einen Zusammenhang zum späteren NSU mit seinen Verbindungen zum Verfassungsschutz spricht. Weiterlesen

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