Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben keinen Platz in der Kirche!

Am 14.06.2014 fand in Düren-Birkesdorf die Kreissynode der evangelischen Kirche des Kirchenkreises Jülich statt. Wir dokumentieren Auszüge des Berichts.

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Nein zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – Vortrag und Beschluss

IMG_7461CHans-Peter Killguss vom NS-Dokumentationszentrum in Köln führte den Synodalen eindrücklich vor Augen, in welcher Vielfalt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Alltag unserer Gesellschaft vorkommen. Ob es um rechtspopulistische Äußerungen in Veranstaltungen oder am Stammtisch geht, oder ob sich Neonazismus in organisierter Form mit antidemokratischen, antisemitischen sowie ausländerfeindlichen Parolen bei Aufmärschen oder Umzügen bemerkbar macht; ob Minderheiten in Sprüchen, Parolen oder Witzen herabgesetzt werden; ob die Zeit des Nationalsozialismus verharmlost oder gar verherrlicht wird – allenthalben ist menschenverachtendes Gedankengut lebendig und wirksam. Das lässt sich auch daran festmachen, dass antisemitische Straftaten in der Region um Aachen stark zugenommen haben. Weiterlesen

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682 rechts motivierte Straftaten im Regierungsbezirk Köln im Jahr 2013

3.085 Straftaten der Kategorie „politisch motivierte Kriminalität – Rechts“ zählt das Innenministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW für das Jahr 2013. Dies geht aus der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Damit ist die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr nochmal angestiegen – 2012 wurden 3.024 entsprechende Straftaten gezählt. In beiden Jahren waren 192 Gewaltdelikte darunter. In einer Pressemitteilung der Grünen heißt es, beide Jahre wiesen „damit einen Höchststand von rechter Gewalt in NRW seit 1994“ auf.
In dieser Statistik enthalten sind jedoch nur die Fälle, die angezeigt wurden bzw. in denen die Polizei Ermittlungen aufgenommen hat und die auch tatsächlich als „rechts motiviert“ eingestuft wurden. Weiterlesen

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BIRLIKTE – Zusammenstehen

 7. – 9. Juni 2014, Köln-Mülheim
images„‘Birlikte‘ das heißt „Gemeinsam, Zusammenstehen“. Ein türkisches Wort, eine Entsprechung im Deutschen, eine türkisch-deutsche Verbindung, die symbolisch für viele sprachliche und kulturelle Erweiterungen steht: ins Bulgarische, Kurdische, Russische, Rumänische … Denn die Keupstraße und unsere Gesellschaft sind so vielsprachig und so vielfältig wie die Menschen, die in ihr leben. Eine Vielfalt, die auch das Aktionsbündnis ausmacht, das sich aus der Mitte der Stadtgesellschaft heraus zusammengefunden hat, um unter dem Motto „Birlikte – Zusammenstehen“ zum zehnten Jahrestages des rechtsterroristischen Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße ein dreitätiges Veranstaltungswochenende auf die Beine zu stellen. Für das Bündnis stehen: AG Arsch huh, Zäng ussenander! e. V., Roland Temme, IG Keupstraße, Schauspiel Köln, Stadt Köln, stern (»Mut gegen rechte Gewalt«), Amadeu Antonio Stiftung, Mario Rispo.“ Weiterlesen

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Newsletter Juni 2014

Seit heute steht die Juni-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Juni 2014 zum Download (pdf) bereit.

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Die extreme Rechte bei der Kommunalwahl im Regierungsbezirk Köln

Während bei der Europawahl extrem rechte, neofaschistische und rechtspopulistische Parteien in einigen Ländern große Erfolge feiern konnten, war dies bei der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl nicht der Fall. Für den Regierungsbezirk Köln muss das Ergebnis nach Parteien und Regionen jedoch differenziert betrachtet werden. Die extreme Rechte stabilisiert sich mancherorts, stagniert anderswo auf niedrigem Niveau und muss vor allem in Köln Verluste hinnehmen. Weiterlesen

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Gespräch und Diskussion: Die Keupstraße als Medienereignis 2004-2014. Rückblicke – Einblicke – Ausblicke

Wann: Freitag, 23. Mai 2014, 14 Uhr
Wo: EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, Köln

nsu„Keinerlei Hinweise auf Rechtsextremismus“ übernehmen nur wenige Tage nach dem Nagelbombenanschlag in der Köln-Mühlheimer Keupstraße Deutschlands Leitmedien die Deutungen von Polizei, Verfassungsschutz und Politik. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) gibt bereits am 10. Juni 2004 der Presse bekannt: „Die Erkenntnisse, die unsere Sicherheitsbehörden bisher gewonnen haben, deuten nicht auf einen terroristischen Hintergrund, sondern auf ein kriminelles Milieu.“ Der „allgemeindeliktische Hintergrund“ (FAZ 12.06.2004) wird in der veröffentlichen Meinung schnell zur Gewissheit. Dass die Terrortat einen neonazistischen Hintergrund haben könnte, wird als Mutmaßung von betroffenen Anwohnern und Geschäftsleuten dargestellt.
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Newsletter Mai 2014

Seit heute steht die Mai-Ausgabe des monatlichen ibs-Newsletters zum Download bereit. Im Newsletter berichten wir über Veranstaltungen und Ausstellungen des NS-Dok sowie über weitere Veranstaltungen in Köln und Umland, die Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung sowie Rechtsextremismus oder Fragen der Einwanderungsgesellschaft behandeln. In der Rubrik „Am rechten Rand” informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der extremen Rechten. Außerdem stellen wir in jeder Newsletter-Ausgabe eine oder mehrere Publikationen zum Thema vor.

Hier steht der Newsletter Mai 2014 zum Download (pdf) bereit.

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Multimediale Lesung: Blackbox Abschiebung. Zur Politik der Abschiebungen und ihrer Überwindung

Wann: Mittwoch, 7. Mai 2014, 19 Uhr
Wo: EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, Köln

MiltoIn Deutschland sorgt die Zunahme von Flüchtlingen für erhitzte Debatten und Abwehrreaktionen. Die extreme Rechte sieht in den Geflüchteten ein Problem, für das sie eine vermeintlich einfache Lösung parat hat: Abschiebung. Dabei leben wir in einer Welt der erwünschten Mobilität: Indische Informatiker programmieren im Silicon Valley; Frauen aus Osteuropa arbeiten hierzulande im Pflegesektor; Studenten verbringen Auslandssemester. Weiterlesen

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5. Workshoptagung für Bündnisse und Initiativen gegen Rechtsextremismus in NRW

Wann: Samstag, 14. Juni 2014, 10:30 bis 17:30 Uhr
Wo: Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108,  44894 Bochum

Zwischen „Willkommenskultur“, Selbstbehauptung und Protest
Perspektiven der Auseinandersetzung mit rassistischen Kampagnen gegen Migration in NRW

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Auch in diesem Jahr organisiert die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW eine Tagung für Bündnisse und Initiativen, die sich in NRW gegen Rechtsextremismus und Rassismus engagieren. Die Tagung unter dem Titel “Dagegen! Und dann…?!” findet am 14. Juni 2014 in Bochum statt. Schwerpunktmäßig widmet sie sich einem aktuell drängenden Thema: In zahlreichen Orten machen rechtspopulistische und neonazistische Parteien und Gruppierungen mobil: Auf Kundgebungen, in Flugblättern und im Rahmen von BürgerInnenversammlungen hetzen sie gegen die Einrichtung von Flüchtlingswohnheimen. Die Kampagnen richten sich aber auch gegen Menschen, die aus anderen Gründen und Motiven nach Deutschland einwandern. Weiterlesen

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Pro NRW-Mahnwache ohne Publikum

Leverkusen. Um Solidarität mit der ehemaligen Presbyterin Maria Demann zu zeigen rief Pro NRW am Sonntagmorgen vor der evangelischen Christuskirche in Leverkusen zu einer Mahnwache auf. Außer Demann fanden sich noch ein Dutzend SympathisantInnen – aus Leverkusen, Köln, Bonn und dem Rheinisch-Bergischen Kreis – ein. Anfangs nahmen nur Polizisten und Journalisten die Versammlung wahr.

Nachdem Maria Demanns Mitgliedschaft bei Pro NRW und ihre Kandidatur für den Rat in Leverkusen bekannt wurde, schloss sie das Presbyterium der Wiesdorfer Christuskirche aus ihren Reihen aus. Weiterlesen

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