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ibs-Handreichungen

Wohlfahrt offen für alle?! Eine Handreichung zur Auseinandersetzung mit Rassismus, Diskriminierung und der extremen Rechten im Freiwilligendienst

Wohlfahrt CoverAngesichts der polarisierenden Diskussion über Flucht und Asyl in Deutschland sehen sich extrem rechte Gruppierungen im Aufwind und rassistische Äußerungen nehmen zu. Mit dieser Entwicklung sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohlfahrtsverbände konfrontiert, wenn haupt- und ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen rassistisch oder diskriminierend agieren oder selbst von einem solchen Verhalten betroffen sind. Auch in den Bildungsseminaren im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres und des Bundesfreiwilligendienstes werden Themen wie Rassismus, Diskriminierung, Flucht und Asyl in den Gruppen diskutiert.

Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) im NS-DOK hat deshalb die Handreichung „Wohlfahrt offen für alle?!“ aufgelegt. Die Broschüre enthält eine Auseinandersetzung mit Rassismus, Diskriminierung und der extremen Rechten im Freiwilligendienst. Sie klärt zum einen über deren Ideologien, Erscheinungsformen und lokale Strukturen auf, außerdem gibt sie Hinweise zum Umgang mit extrem rechten Freiwilligen.

Zum anderen legt die Broschüre den Schwerpunkt auf Rassismus und Diskriminierung im Alltag. Neben einer theoretischen Zusammenfassung des Themas stellt sie Ziele und Methoden für die Bildungsarbeit mit den Freiwilligen vor. (2015)

Die Handreichung ist kostenfrei über unser Bestellformular erhältlich.


Starke Gemeinschaft! Starke Werte?! Eine Handreichung für Jugend- und Freiwillige Feuerwehr zur Auseinandersetzung mit der extremen Rechten und Rassismus

Feuerwehr-CoverAngesichts der polarisierenden Diskussion über Flucht und Asyl in Deutschland, befinden sich extrem rechte Gruppierungen im Aufwind und rassistische Äußerungen nehmen zu. Mit dieser Entwicklung sind auch Feuerwehren konfrontiert, die neben ihren Kernaufgaben gerade durch ihre Jugend- und Freiwilligenarbeit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten. Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit verschiedenen Jugendfeuerwehren im Regierungsbezirk Köln zusammen und berät sie im Rahmen der Mobilen Beratung hinsichtlich der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus. Aus diesen Kooperationen sind wichtige Impulse für die Erarbeitung einer Handreichung entstanden.

Die Handreichung legt den Schwerpunkt vornehmlich auf den Umgang mit extrem rechten Mitgliedern und neonazistischen Aktivitäten innerhalb von Feuerwehren. Darüber hinaus spricht sie auch Handlungsmöglichkeiten an, wie sich Feuerwehren auf lokaler Ebene gegen Rassismus und die extreme Rechte engagieren können. Für die Präventionsarbeit der Feuerwehren stellt die Broschüre einerseits Methoden für Seminare mit Jugendlichen, andererseits auch für die Weiterbildung vor. Außerdem klärt sie über die extrem rechte Ideologie sowie über Erscheinungsformen und lokale Strukturen der extrem Rechten auf. (2015)

Die Handreichung ist kostenfrei über unser Bestellformular erhältlich.


Position beziehen! Handreichung zu möglichen Konflikten um die Unterbringung von Geflüchteten

ibs broschüre_position beziehenWird in einem Stadtteil eine neue Unterkunft für Geflüchtete eröffnet, gibt es immer Menschen, die sich engagieren wollen, die die neuen Nachbar_innen unterstützen wollen oder die sich einfach sorgen, dass sich in ihrer Umgebung eine flüchtlingsfeindliche Stimmung verbreitet und dem vorbeugen oder darauf reagieren wollen. Auch wenn mittlerweile bereits viele Willkommens- und Stadtteilinitiativen bestehen, fällt der erste Schritt doch manchmal schwer, wenn die Diskussion plötzlich vor der eigenen Haustür stattfindet.

Um einen ersten Überblick zu geben, welche Möglichkeiten bestehen, wenn eine neue Unterkunft eingerichtet wird oder wenn sich eine neue Unterstützungsgruppe zusammenfindet, hat die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln eine Broschüre zusammengestellt. Darin wird ein kurzer Überblick über Flüchtlingspolitik gegeben, aber auch dargestellt, wieso die extreme Rechte diese Schaffung von Unterkünften als Ansatzpunkt für eigene Kampagnen nutzt. Weiterhin werden konkrete Tipps gegeben, wie Engagierte sich vorbereiten können, wenn städtische Informationsveranstaltungen zum Thema anstehen, eigene Veranstaltungen organisiert werden oder eine Kundgebung gegen die Unterkunft angekündigt wird. Am Schluss finden sich Internetadressen mit weiterführenden Informationen und Unterstützungsangeboten.

Zwar fokussiert die Broschüre auf die Situation im Kölner Stadtgebiet, insbesondere die Praxistipps sind jedoch auch auf andere Städte und Orte übertragbar. (2015)

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Die Landtagswahlen in NRW 2012. Wahlkampf und Ergebnisse der rechtsextremen „Bürgerbewegung Pro NRW“

Die Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus hat anläßlich der NRW-Landtagswahlen 2012 eine Analyse zu Wahlkampf und Wahlergebnissen der “Bürgerbewegung Pro NRW” erstellt. Der Text behandelt ausführlich die pro NRW-Wahlkampftour unter dem Motto „Freiheit statt Islam“. (2012)
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Hintergründe zu den Neonazi-Aufmärschen in Stolberg

Seit 2008 mobilisiert die Neonazi-Szene jedes Jahr im April zu einem „Trauermarsch“ nach Stolberg bei Aachen. Die nächsten Aufmärsche sind für den 4. und den 7. April 2012 angemeldet. Anlass für die Aufmärsche ist der gewaltsame Tod eines jungen Mannes, der vor vier Jahren, am 4. April 2008, bei einer Auseinandersetzung mit einem Gleichaltrigen von diesem getötet wurde. Schnell entwickelten sich die Aufmärsche in Stolberg zu den bedeutendsten Aktionen der Szene in NRW, sie sind mittlerweile fester Bestandsteil ihres „Demonstrationskalenders“. Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) im NS-DOK der Stadt Köln hat in Kooperation mit Arbeit und Leben NRW eine zehnseitige Handreichung veröffentlicht, die Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der neonazistischen Aufmärsche sowie deren Akteure bereithält. Außerdem wird kurz über die demokratischen Gegenkräfte informiert. (2012)
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Ratgeber zum Umgang mit extrem rechten Anmietungen: Was können Vermieter/innen tun?

Extrem rechte Organisationen mieten sich regelmäßig in Tagungsräumen von Sport-, Schützen- und Kleingartenvereinen, Gaststätten und Hotels ein. Betroffene VermieterInnen stehen unfreiwillig vor einer großen Herausforderung, da sie nicht wissen, wie sie mit rassistischen Veranstaltungen in ihrem Haus umgehen sollen. In der ibs-Broschüre „Was können Vermieter/innen tun? ” sind hilfreiche Tipps zusammen gestellt, welche die Handlungssicherheit von VermieterInnen und deren Angestellten erhöhen. So wird anhand von Beispielen aus der Praxis beschrieben, wie extrem rechte Gruppen bei der Anmietung vorgehen und an welchen Symbolen, Codes und Marken extrem rechte Mieter erkannt werden können. Im Mittelpunkt des Ratgebers stehen Hinweise zur Gestaltung von Mietverträgen, die den VermieterInnen Möglichkeiten geben, extrem rechte Veranstaltungen in ihrem Haus zu unterbinden. Die Broschüre entstand in Zusammenarbeit mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin. (2012)
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 Merkblatt Bildungsangebote für Schulen

Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) bietet verschiedene Bildungsangebote speziell für Schulen an. Unsere pädagogischen Grundsätze sind geprägt von Lebensweltbezug, Teilnehmerorientierung und Methodenvielfalt. Die Bildungsangebote setzen daher nicht allein auf Wissensvermittlung, sondern fördern ebenso die Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit dem Thema. Unsere Workshops können den Unterricht in der Schule ergänzen, weitere Aktivitäten begleiten oder Teil eines Projekttages bzw. einer Projektwoche sein. Wir haben in einem Merkblatt für Schulen unser Angebot zusammen gefasst und erläutern zudem, was LehrerInnen und SchülerInnen beachten sollten, wenn sie mit der ibs einen Workshop an ihrer Schule durchführen wollen. (2011)
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 ibs-Workshopangebote

Unsere Workshops können ebenfalls von Multiplikatoren/innen, Akteuren der Jugendarbeit, Bildungseinrichtungen und sonstigen Interessierten gebucht werden.
Eine Übersicht unseres aktuellen Angebots finden sie hier. (2011)
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Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus

Grundlagen unserer Bildungsarbeit finden Sie in einem Artikel mit dem Titel „Rechtsextremismus als pädagogische Herausforderung – Möglichkeiten einer Arbeit gegen Rechtsextremismus an Schulen“. Darin werden Strategien pädagogischer Arbeit, Möglichkeiten der Umsetzung in die Praxis sowie ausgewählte Beispiele von angewendeten Methoden dargestellt. (2011)
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Wissenswertes zum „Marsch für die Freiheit“

Die selbst ernannte „Bürgerbewegung pro Köln“ sowie deren landesweites Pendant, die „Bürgerbewegung pro NRW“, rufen für den 7. Mai in Köln zu einer „internationalen Großdemonstration“ auf. Die Rechtsaußentruppen wollen gemeinsam mit anderen europäischen rechtspopulistischen Parteien, allen voran der österreichischen FPÖ und dem belgischen „Vlaams Belang“ einen „Marsch für die Freiheit“ durchführen. Die „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln“ und der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der FH Düsseldorf“ haben Hintergrundinformationen zusammen gestellt. (2011)
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Die extreme Rechte bei der NRW-Landtagswahl 2010

Die Auswertung der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, die von der „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln“ zusammen mit weiteren Trägern der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW erstellt wurde, will einen Beitrag zur Entwicklung von Strategien gegen Rechtsextremismus und Rassismus leisten. Auch wenn das Thema nicht auf Wahlergebnisse reduziert werden kann, ist die Beobachtung von Inhalten und Themen der Rechtsaußenparteien im Wahlkampf, ihrem öffentlichem Auftreten und ihrer strategischen Ansätzen von besonderer Bedeutung zur Einschätzung der Entwicklung des Rechtsextremismus in den verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens. (2010)
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Handreichung zum Umgang mit dem Jugendflugblatt von pro NRW

Seit dem Februar 2010 verteilt die Jugendorganisation „Pro NRW“, die „Jugend pro NRW“, ein so genanntes Jugendflugblatt mit dem Titel „Extremismus tötet“ vor Schulen in NRW und löst damit erhebliche Verunsicherung und Verärgerung aus. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern oder Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie auf die Propaganda reagieren sollen. Die Handreichung will sowohl Informationen zu „Pro NRW“, Argumentationshilfen gegen das Flugblatt als auch einige Hinweise für Reaktionen auf mögliche Verteilaktionen vor der Schule geben. (2010)
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Die extreme Rechte bei der NRW-Kommunalwahl 2009 im RB Köln

Bei den Kommunalwahlen in NRW im August 2009 hat die extreme Rechte ihre großspurig verkündeten Ziele nicht erreicht. Ein Grund zur Entwarnung ist dies keinesfalls: Im Rheinland hat die selbsternannte Bürgerbewegung „Pro NRW“ einige Mandate errungen und sitzt nun in Fraktionsstärke in mehreren Kreistagen und Stadträten. In Köln gelang es „Pro Köln“ sogar, das Ergebnis der letzten Kommunalwahl von 2004 noch zu verbessern. Die Auswertung der Kommunalwahl, die von der „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln“ erstellt wurde, zeigt neben der tabellarischen Darstellung der Ergebnisse einzelne Aspekte der Wahl in Köln und im Regierungsbezirk auf. Des Weiteren wird ein Vergleich zwischen zwei Städten gezogen, in denen pro NRW Wahlerfolge feiern konnte. Im letzten Teil werden Empfehlungen zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ausgesprochen. (2009)
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Wissenswertes zum 2. „Anti-Islamisierungskongress“ von pro Köln und pro NRW

Vor dem 2. so genannten „Anti-Islamisierungskongress“ von „Pro Köln“/“Pro NRW“ im Mai 2009 veröffentlichten die „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln“ und der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der FH Düsseldorf“ ein Hintergrundtext, der über Themen, Strategien und Akteure der rechtspopulistischen Wählervereinigung informiert. (2009)
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Wissenswertes zum „Anti-Islamisierungskongress“ von pro Köln und pro NRW

Im Jahr 2008 kündigte „Pro Köln“/“Pro NRW“ an, einen „Anti-Islamisierungskongress“ in Köln abhalten zu wollen, bei dem viel Prominenz der europäischen Rechtsaußenparteien sprechen sollte. Schließlich kam es anders als angekündigt: Viele Redner sagten schon im Vorfeld ab und der Kongress, der eher eine Kundgebung auf dem Heumarkt werden sollte, musste aufgrund massiver Proteste abgebrochen werden. Die „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln“ und der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der FH Düsseldorf“ informierten in diesem Text umfangreich über die Akteure und Inhalte des „Anti-Islamisierungskongresses“. (2008)
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