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Theaterstück: Der Stein

ab Donnerstag, 1. November 2012
20 Uhr, EL-DE-Haus

Ein Haus in Dresden. Bis 1935 ist es von einer jüdischen Familie bewohnt. Dann gelangt es in den Besitz der Familie Heising, die dort den Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt. Während der russischen Besatzung flieht sie in den Westen. In den Zeiten der DDR besuchen die Heisings ihren einstigen Besitz und treffen dort auf die neuen Bewohner, bis sie schließlich nach der Wende ihr Eigentum zurückfordern, die alten Bewohner herausdrängen und in „ihr Haus“ zurückkehren. „Der Stein“ verwebt raffiniert verschiedene Zeitebenen. Die zentrale Figur ist Witha, die 1935 das Haus mit ihrem Mann unter fragwürdigen Umständen übernimmt. Es ist ein Stück über die Zeitläufte, über Lüge und Verdrängung. Auf eindringliche Weise wird deutlich, dass die Geschichte bis in die Gegenwart hineinwirkt und dass es mitunter drei Generationen braucht, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Der Stein von M. von Mayenburg wurde 2008 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Die Produktion von ensemble 7 wurde nominiert für den Kölner Theaterpreis 2012 und für den Kurt-Hackenberg-Preis 2012

Mit Christiane Bruhn (Kölner Theaterehrenpreis
2011), Bettina Muckenhaupt, Maren Pfeiffer und
Susanne Krebs
Regie: Rüdiger Pape; Ausstattung: Regina Rösing;
Technik: Felix Rabin

Termine:
1., 2. und 4. November 2012, jeweils 20 Uhr
13. bis 16. Dezember 2012, jeweils 20 Uhr
Spielzeit ca. 80 Minuten
Eintritt:
15 €, ermäßigt: 10 €
Kartenreservierungen telefonisch zu den Öffnungszeiten des Museums unter der Rufnummer 0221-221-24340 oder
unter der E-Mail:  nsdok@stadt-koeln.de

| Donnerstag 1. November - Sonntag 16. Dezember 2012
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